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Willkommen bei der GfL - „the safety maker in aviation“

Die Gesellschaft für Luftverkehrsforschung (GfL) engagiert sich seit 1995 beratend und gutachterlich im Bereich sicherer Flugbetrieb, Flughafenplanung und ATM Verfahrensplanung. Die Geschäftsführung trägt den Status Sachverständiger für Luftfahrt sowohl in Deutschland als seit 2011 nun auch für Österreich. Das Leistungsspektrum umfasst Sicherheitsanalysen für den Luftverkehr, Planungsleistungen im Flughafenbereich, Luftraumanalysen im An- und Abflugbereich von Flugplätzen und Unterstützung in der Genehmigung nicht ICAO konformer Planungselemente. Die fundierte Beratung in luftverkehrlichen Spezialfragen (Recht, Umwelt und Anlagentechnik) in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern vervollständigt das Angebot der GfL.

GfL bietet auch ATM und Airport Software-Lösungen an: Hierzu zählen operative Safety Management Systeme (SMS) für Flugplätze und Luftverkehrsgesellschaften, spezielle Risikoanalysesoftware für TMA Gebiete sowie Terminal- und luft-/ landseitige Schnellzeitsimulationen für den Flughafenbetrieb. Wir sind stolz darauf, dass unsere Systeme bei unseren Kunden beanstandungsfrei seit vielen Jahren in Betrieb sind. Sprechen Sie uns an!



Juni 2016: Durchführung von UL-Flugsimulationen im Rahmen der Überprüfung von Auswirkungen eines Stadionneubaus am Verkehrslandeplatz Freiburg

GfL überprüft im Auftrag der Stadt Freiburg die Vereinbarkeit des Stadionneubaus mit dem Motorflugbetrieb am VLP Freiburg. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Bewertung veränderter Windverhältnisse auf Grund von Abschattungseffekten durch den Stadionkörper und eine zukünftige UNI-Bebauung. Zur Analyse möglicher Effekte wurden szenariobasierte Echtzeitexperimente mit einem UL-Simulator der RUWE AERO GmbH am Flugplatz Strausberg durchgeführt ( > RUWE AERO). Durch die professionelle Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus erfahrenen und angehenden Piloten vor Ort konnten die Messungen erfolgreich abgeschlossen werden.

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Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main

GfL unterstützt die FRAPORT AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur, -Management und -Prozeduren auf EASA (CS-ADR-DSN) Compliance. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch FRAPORT interne IT Konzepte mitentwickelt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Weiterführung der Zusammenarbeit bis 2017.

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April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV werden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt. Diese umfassen im Wesentlichen die Aspekte Hindernisbegrenzungsflächen sowie Befeuerung, Markierung und Beschilderung. Grundlage des Bewertungsverfahrens sind die im „Rahmenhandbuch für die Luftfahrtverwaltung“ erfassten Vorgaben des BMVI. Ziel der Sicherheitsbewertung ist der möglichst standortunabhängige Nachweis, ob die Sicherheitsanforderungen beider Richtlinien gleichwertig sind (sog. Equivalent Level of Safety, ELOS) oder Sicherheitszuwächse bzw. -abnahmen induzieren.

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April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen

Bereits im Jahr 2014 erstellte GfL das Gutachten zur Bewertung flugbetrieblicher Risiken von geringverdichteten Boden entlang der Start- und Landebahnen am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Hierauf aufbauend ergibt sich nunmehr das Erfordernis weiterführender Untersuchungen zur Sicherheitsbewertung unterirdischer Bauwerke (bspw. Schächte, Fundamente etc.) im Streifen. Diesbezüglich gilt es zu klären, ob unterirdische Bauwerke, die von der Auslegungsmerkmalen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN abweichen (vornehmlich das Abschrägen von Fundamenten zur Vermeidung vertikaler Flächen unterhalb der Geländeoberkante und infolge Schutz der Fahrwerksstrukturen von seitlich die Start- und Landebahn verlassenden Luftfahrzeugen) unzumutbare flugbetriebliche Risiken induzieren. Diesbezüglich werden in Kooperation mit Dritten erneut Messungen zur lokalen Bodenverdichtung (CBR-Wert) im Bereich unterirdischer Bauwerke durchgeführt.

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April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen

GfL setzt mit seinem Partner FCS - Flight Calibration Services die Umsetzung innovativer Begutachtung von Bauprojekten an Flugplätzen in Bezug auf Radar- und ILS Verträglichkeit mittels technischer Experimente an den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) fort: Fraport entschied sich nun auch im Rahmen dieser Bauplanung für GfL & FCS zur Erstellung eines Radarsignaturgutachtens mit verifizierter Bestimmung des Dämpfungsverhaltens der Fassade auf einfallende elektromagnetische Strahlung zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS nach §18 LuftVG (siehe auch News aus August 2015).

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April 2016: DFS bestellt ETAS Software – Permanentes Monitoring der Flugeffizienz (Kraftstoffmehrverbrauch, Emissionen) für die fünf größten Deutschen Airlines ab Herbst 2016

Ein bedeutender Schritt für die Luftfahrt in Deutschland wird mit der Einrüstung unseres „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) in der Unternehmenszentrale der Deutschen Flugsicherung DFS erfolgen: Nach umfänglichen Konzept- und Prüfstudien über die letzten zwei Jahre hat sich die DFS gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören, für unsere ETAS Software zur täglichen Aus- und Bewertung aller Flugspuren hin auf Kraftstoffverbrauch und in einer weiteren Option zusätzlich auch auf Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) entschieden.

Damit wird die tägliche, präzise Bestimmung und Auswertung des flugspezifischen Verbrauchs und damit der Umweltfreundlichkeit aller durch die AG Mitglieder durchgeführten Flüge möglich, wie sie im Radardatenverarbeitungssystem FANOMOS der DFS gespeichert sind. Diese regelmäßige Leistungsmessung, die auf innovativen, auch an der Technischen Universität Dresden entwickelten Berechnungsverfahren beruht, wird einen weltweit hervorgehobenen Beitrag zur ökoeffizienten Gestaltung des Luftverkehrs bereitstellen. Auch kann eine deutliche höhere Qualität bei der Bestimmung der wichtigen Kennziffern entsprechend SES Performance Scheme erfolgen (EU VO 691/2010), nach dem alle Flugsicherungsdienstleister in Europa seit 2012 regelmäßig zu berichten haben.

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März 2016: EASA-Zertifizierung von Flugplätzen – GfL veröffentlicht Methodik zur Risikobewertung unzureichend befestigter Start- und Landebahnstreifen

Das von GfL entwickelte Risikobewertungsverfahren für unzureichend befestigte Start- und Landebahnstreifen wurde erstmals in der aktuellen Luftfahrtausgabe des Ingenieurspiegels veröffentlicht. Hintergrund ist die EASA-Zertifizierung von Flugplätzen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN, die konkrete Vorgaben an die Tragfestigkeit von Sicherheitsstreifen vorsieht. Luftfahrzeuge, die die Start- und Landebahn im Rahmen einer Havarie ungewollt seitlich verlassen (sog. Veer Off), sollen so einerseits vor schwerwiegenden Strukturschäden (im Wesentlichen Bruch des Bugfahrwerkes) und andererseits eine ausreichend hohe Verzögerung zur Eingrenzung des Unfallfolgengebietes erfahren. Die entwickelte Methodik bewertet die Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten von Veer-Off-Vorfällen sowie hieraus ggf. resultierenden Personen- und Sachschäden. Letztere werden dabei anhand eines detaillierten flugmechanischen Modells zur Abbildung der Reifen-Untergrund-Interaktion (gekennzeichnet u. a. durch Einsinktiefe und Rollwiderstandskräfte) quantifiziert. Im Ergebnis werden Risiken unter Berücksichtigung der individuellen infrastrukturellen und flugbetrieblichen Randbedingungen des Flugplatzes valide ermittelt und bewertet, um trotz vorliegender Richtlinienabweichungen den Nachweis auf sicheren Flugbetrieb – ggf. durch Ableitung geeigneter Risikominderungsmaßnahmen – zu erbringen.

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22. Februar 2016: GfL schließt Wirkungsanalysen neuer An-/Abflugverfahren für den Flughafen Zürich im Rahmen des "Betriebsreglement 2014" ab: Vorstellung der Ergebnisse in Waldshut

Am 22.Februar stellte GfL die Ergebnisse ihres Gutachtens zur Auswirkung des von der Flughafen Zürich AG (FZAG) favorisierten „BR2014“ Ostkonzeptes auf die süddeutschen Landkreise vor. Geladen waren Bürgerinitiativen, die Politik, der Flughafen Zürich und die Presse: Nach unseren Ergebnissen würde bei dessen Einführung die Anzahl an Anflügen auf den Flughafen Zürich über Süddeutschland deutlich zunehmen. Konsequent wurde nach Alternativen gesucht, die möglichst ohne zusätzliche Belastungen über Deutschland auskommen – dies bei unbenommen identischer Wahrung der ICAO Vorgaben der Verfahrensplanung (ICAO PANS OPS) zur Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebs. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass valide Alternativen existieren.

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Februar 2016: Flughafen Nürnberg lässt Vereinbarkeit von flugplatznahem Reichswald mit sicherem Flugbetrieb im Rahmen einer Aeronautical Study prüfen

Der Flughafen Nürnberg steht vor der Herausforderung, die international vereinbarten Vorgaben zur geländeseitigen Hindernisfreiheit gemäß EASA sowie NfL dauerhaft einzuhalten. Da große Waldflächen im zum Flughafengelände angrenzenden Reichswald seit jeher existieren, die teilweise zwischenzeitlich zudem als FFH–Gebiet ausgewiesen sind, wurde im Einvernehmen mit der zuständigen Luftfahrtbehörde eine Rodungsgenehmigung bei minimalen ökologischen Eingriff erteilt. Dazu wurde ein differenziertes Konzept zur ökologisch vereinbaren Hindernisbereinigung im Rahmen eines hierzu durch die Flughafengesellschaft eingeführten Hindernismanagementsystems entwickelt. Trotz dieser Bemühungen verbleiben jedoch möglicherweise Durchdringungen der o.g. Flächensysteme. GfL wurde beauftragt, diesen Sachverhalt im Rahmen einer Luftfahrttechnischen Untersuchung (engl. Aeronautical Study, siehe auch > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=13) zu bewerten.

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Januar 2016: Stadt Freiburg im Breisgau lässt mögliche Betroffenheit Dritter durch den geplanten Neubau des SC Stadions prüfen

Im Zuge der umfangreichen Planungen zum beabsichtigten Neubau des Fußballstadions in Freiburg in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Verkehrslandeplatz ist auch die Einrichtung zusätzlicher Haltestellen für die Stadtbahn vorgesehen. Eine dieser sogenannten Bedarfshaltestellen soll unmittelbar hinter der südlichen Flughafengeländegrenze errichtet werden. Hieraus leitet sich die Frage ab, ob Fahrgäste aufgrund der exponierten Lage im direkten An- und Abflugpfad (Starts und Fehlanflüge nach Süden, Landungen nach Norden) der Luftfahrzeuge einem erhöhten Risiko speziell während des Wartens vor bzw. nach Spielen im neuen Stadion ausgesetzt sein werden. GfL wurde beauftragt, das derartige sog. „Externe Risiko“ für Personen in der Umgebung dieser Haltestelle zu ermitteln. Hierzu wendet GfL das bewährte Externe Risikomodell an, das bereits in zahlreichen Verfahren verifiziert und qualitätsgesichert wurde (siehe weiterführend zur Methodik ( > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=10). Ergebnisse sollen im Frühjahr 2016 vorliegen.

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Dezember 2015: Strategische Kooperation mit FCS Flight Calibration Services GmbH im Bereich Signaturtechnische Analysen hinsichtlich Radar- und ILS Verträglichkeit geschlossen

Im zunehmenden Maße verschmelzen Fragestellungen der Flughafenfachplanung mit der Erfordernis auf Prüfung der Verträglichkeit geplanter Gebäude mit der Radar- und Navigationstechnik an Flughäfen. Diese Verträglichkeit ist gemäß LuftVG im Rahmen von signaturtechnischen Analysen festzustellen. Zur Bewertung eventueller Störpotentiale wird neben detaillierter Kenntnisse des Luftverkehrs und seiner Verfahren somit auch die Expertise in der Funktionsweise von Flugsicherungsanlagen im Detail benötigt. Um das Wissen beider Fachgebiete effizient am Markt platzieren und entsprechende Untersuchungen „aus einer Hand“ durchführen zu können, ging GfL mit der FCS Flight Calibration Services GmbH ( > http://www.flightcalibration.de/news) in Braunschweig eine langfristige Kooperation ein. Beide Unternehmen sind seit Jahrzenten erfolgreich in ihren Marktsegmenten der Luftfahrt tätig, Gesellschafter der FCS ist unter anderem die DFS - Deutsche Flugsicherung GmbH.

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Dezember 2015: Fraport verlängert Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main

GfL unterstützt die FRAPORT AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur, -Management und -Prozeduren auf EASA (CS-ADR-DSN) Compliance. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch FRAPORT interne IT Konzepte mitentwickelt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit verlängerte Fraport den Vertrag bis Sommer 2016. Dann soll der Zertifizierungsantrag komplett bei der Behörde HMWEVL vorliegen.

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November 2015: Auswirkungen eines Stadionneubaus auf die Flugsicherheit am Verkehrslandeplatz Freiburg

Die Stadt Freiburg im Breisgau plant den Neubau des Fußballstadions für den SC Freiburg. Im Nachgang zum zugehörigen Raumordnungsverfahren, nach dem grundsätzlich Vereinbarkeit von Stadionneubau und Motorflugbetrieb am VLP Freiburg festgestellt wurde, werden nun im Zuge des Planfeststellungsverfahren erneut Bedenken hinsichtlich zukünftig noch zu gewährleistender Flugsicherheit am Platz artikuliert. GfL erhielt infolge von der Stadt Freiburg den Auftrag zur Überprüfung der flugbetrieblichen, zukünftig zu erwartenden Gegebenheiten am Platz. Hierbei steht insbesondere die durch das Stadium verursachte Leeströmung in Richtung Start-/Landebahn im Fokus der Analysen. GfL wird hierzu auf detaillierte Strömungsuntersuchungen Dritter aufsetzen und ihre langjährige Expertise in Sicherheitsbewertungen einbringen.

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Oktober 2015: Aeronautical Study für den Verkehrslandeplatz Coburg – Flugsicherheitsbewertung der Durchdringung von Hindernisbegrenzungsflächen im Rahmen des geplanten Neubaus am Standort Meeder-Neida

Am Standort Meeder-Neida nordwestlich von Coburg gelegen soll der neue Verkehrslandeplatz für Werk- und Geschäftsreiseverkehr entstehen. Im Rahmen eines vorgelagerten Raumordnungsverfahrens (ROV) wurde dieser Standort als geeignet befunden. Allerdings liegen Durchdringungen standardisierter Hindernisbegrenzungsflächen vor, sollte der Flugplatz wie geplant gebaut werden. GfL wurde von der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg mbH (PGVC) beauftragt, die Vereinbarkeit dieser Durchdringungen mit einem sicheren Flugbetrieb an diesem Standort zu prüfen und im Bedarfsfall geeignete Risikominderungsmaßnahmen zu entwickeln. Wir wenden in diesem Projekt unser detailliertes, mittlerweile international publiziertes Sicherheitsbewertungsverfahren für Hindernisflächenverletzungen an Flugplätzen an. Siehe auch: > Paper Download

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Oktober 2015: SMS Tools an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle erhalten 2015er Upgrade

Seit dem Jahr 2006 ist unser SMS Tool an den Flughäfen Leipzig und Dresden operativ im Einsatz. Die Mitteldeutsche Flughafen AG entschied sich nun für ein Upgrade des Systems auf die Version 4.0 an beiden Flughäfen, um konzernweit erhebliche Synergieeffekte zu heben, da mit dieser Version die Standardisierung vieler Prozesse ermöglicht wird. Das Upgrade umfasst weitere Funktionalitäten, Features und vereinfachte Bedienung, sodass mehr Aufgaben innerhalb des Systems standardisiert und auch automatisiert durchgeführt werden können. Die Verfahrensabläufe werden zudem die effiziente Zertifizierung der Flughafenanalagen gemäß EASA CS-ADR-DSN et al. unterstützen. Schließlich wird die Software durch das Upgrade die neuesten Sicherheitsstandards erfüllen, um so weiterhin einen sicheren und kompatiblen Betrieb für alle Nutzer zu gewährleisten.

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Oktober 2015: SMS Tool am Flughafen Hannover-Langenhagen erhält Modul „Airport Conformance Monitor“

Seit dem Jahr 2008 ist das GfL HTML SMS Tool auch am Flughafen Hannover operativ im Einsatz. Intensiv begleitet GfL nunmehr zahlreiche Flughäfen im Rahmen der Zertifizierung der Infrastruktur gemäß EASA CS-ADR-DSN sowie der organisatorischen und operationellen Vorgaben gemäß AMC & GM to Authority, Organisation and Operations Requirements for Aerodromes.

In Hannover wird nun eine datenbankgestützte Überwachungs- und Protokollfunktion direkt in das SMS implementiert: Der Airport Conformance Monitor (ACM) ist ein weiterer Meilenstein im Portfolio der GfL für die Begleitung von Flughäfen im Rahmen des Zertifizierungsprozesses. Weitere Informationen zum ACM finden Sie in der Rubrik "Leistungen".

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September 2015: Raumplanerische Wirkungen eines Bauschutzbereichs am Sonderlandeplatz Hamburg Finkenwerder

Seit 2011 begleitet GfL Airbus Operations Deutschland bei der Prüfung auf Umsetzbarkeit eines Bauschutzbereichs (BSB) am Standort Finkenwerder nach §12/13 LuftVG und weitergehend bei der Umwandlung in einen Flughafen im rechtlichen Sinne. Ziel ist eine höhere langfristige Planungssicherheit in Bezug auf die Hindernisfreiheit am Platz. Bis Jahresende erfolgen gemäß neuem Auftrag weitere Flächenanalysen nach EASA resp. EU-Verordnungen und die Abstimmung mit den zuständigen Bauämtern zur Erfassung der aktuellen Raumplanung im Umgriff des bisherigen Sonderlandeplatzes.

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September 2015: EASA Konformitätsprüfung am Flughafen Düsseldorf International

GfL darf ab diesem Monat ihre nunmehr langjährige Erfahrung und entwickelten Prüf- und Überwachungstools (Airport Conformance Monitor (ACM)) zur Konformitätsprüfung von Flugplätzen nach den seit 2014 neu gefassten EASA-Vorgaben nun auch für die Flughafen Düsseldorf GmbH einbringen. Das Unternehmen schloss mit GfL einen Projektsteuerungsvertrag zur zeitnahen Erlangung eines positiven Bescheides seitens der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes.

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August 2015: Radarsignatur Untersuchungen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen

GfL beschreitet mit seinem Partner FCS - Flight Calibration Services Neuland im Bereich der Begutachtung von Bauprojekten an Flugplätzen in Bezug auf Radar- und ILS Verträglichkeit: Mittels technischer Experimente an den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) werden erstmals für die im Rahmen von Signaturgutachten in der Regel erforderlichen elektromagnetischen Feldsimulationen konkret ausgewählte Fassadenaufbauten des Bau-Planers Berücksichtigung finden. Diese materialspezifischen Messungen erlauben eine verifizierte Bestimmung des Dämpfungsverhaltens der Fassade auf einfallende elektromagnetische Strahlung und erhöhen so erheblich die Zuverlässigkeit der Simulationsergebnisse zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS nach §18 LuftVG. Derartige konkrete Messungen stellen ein Novum in der Qualität der Nachweisführung dar. Es werden für die Messungen eigens entwickelte Probenhalterungen zum Einsatz kommen. Ergebnisse sollen zum Spätherbst vorliegen.

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Juli 2015: Lufthansa Cargo weitet Zusammenarbeit im Bereich Flight Safety Monitoring aus.

Seit 2012 werden Sicherheitskenngrößen im Flugbetrieb bei der Lufthansa Cargo mit Hilfe unseres Safety Performance Indicator (SPI) Monitors, der gemeinschaftlich mit TU Dresden entwickelt wurde, erfasst und im Rahmen turnusmäßiger Sitzungen des Flugbetriebs ausgewertet. Steigende Anforderungen und eine stetig steigende Anzahl an in Dresden entwickelten Sicherheitsmetriken für alle Phasen des Fluges einschließlich Be- und Entladung erfordern eine kontinuierliche Wartung unseres Produktes. Hierzu wurde nun ein deutlich erweiterter Wartungsvertrag mit GfL geschlossen, um eine kontinuierliche Nachführung des Produkts zu gewährleisten. Weitere Details zum SPI Monitor finden Sie hier: > SPI Monitor

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Juli 2015: GfL schließt Qualitätssicherung der Sicherheitsbewertung für unabhängige Parallelabflüge am zukünftigen Flughafen BER ab

Im Auftrag der FBB begleitete GfL gutachtlich eine Sicherheitsbewertung für unabhängigen Parallelbetrieb für Starts in Richtung 07 am Flughafen Berlin Brandenburg. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der jüngsten Sitzung der Fluglärmkommission am 06. Juli 2015 präsentiert und der Deutschen Flugsicherung DFS übergeben. GfL begleitete fachlich die Ausschreibung und Qualitätssicherung dieses Projektes. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass eine Sicherheitsbewertung für Flugverfahren im Auftrag eines Flughafenunternehmens durchgeführt wurde. Ziel war auch die Prüfung auf mögliche Minderung der erwarteten zukünftigen Lärmbelastung am BER nach seiner Inbetriebnahme. Parallel verlaufende Abflugstrecken waren seinerzeit Planungsgrundlage des Planfeststellungsverfahrens für die Flughafenanlage des heutigen BER.

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Juni 2015: Research Paper „Fuel and Energy Benchmark Analysis of Continuous Descent Operations” erhält den Best Paper in Seminar Award auf dem ATM R&D Seminar 2015

Die Autoren Fricke, Seiß und Herrmann hatten sich gemeinschaftlich mit TU Dresden um die Teilnahme am diesjährigen Air Traffic Management R&D Seminar unter Federführung der Amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA und der EUROCONTROL erfolgreich beworben. Die nun in Lissabon den weltweit führenden Forschern im Bereich ATM vorgestellten Arbeiten (siehe > Downloads), die sich auf die Anwendung unseres Enhanced Jet Performance Models (EJPM) stützen, wurden mit dem > Kevin Corker Award ausgezeichnet. Damit setzte sich die Arbeit gegen mehr als 150 eingereichte Beiträge für den 1. Platz durch. Das ATM Seminar findet alle zwei Jahre abwechselnd in Europa und den USA statt und gilt als die wichtigste Konferenz weltweit für die Forschung im Bereich Air Traffic Management. Der letzte Preis in 2013 ging an das Forscherteam der NASA in Kalifornien, Ames.

Diese Auszeichnung ehrt uns sehr, belegt sie doch die Qualität unserer Arbeiten im weltweiten Vergleich, die wir unseren Kunden auch stets bieten möchten.

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