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Willkommen bei der GfL - „the safety maker in aviation“

Die Gesellschaft für Luftverkehrsforschung mbH (GfL) engagiert sich seit 1995 beratend und gutachterlich im Bereich sicherer Flugbetrieb, Flughafenplanung und ATM-Verfahrensplanung. Die Geschäftsführung trägt den Status Sachverständiger für Luftfahrt sowohl in Deutschland als seit 2011 nun auch für Österreich. Das Leistungsspektrum umfasst Sicherheitsanalysen für den Luftverkehr, Planungsleistungen im Flughafenbereich, Luftraumanalysen im An- und Abflugbereich von Flugplätzen und Unterstützung in der Genehmigung nicht EASA-/ICAO-konformer Planungselemente. Die fundierte Beratung in luftverkehrlichen Spezialfragen (Recht, Umwelt und Anlagentechnik) in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern vervollständigt das Angebot der GfL.

GfL bietet auch ATM- und Airport-Softwarelösungen an: Hierzu zählen operative Safety Management Systeme (SMS) für Flugplätze und Luftverkehrsgesellschaften, spezielle Risikoanalysesoftware für TMA-Gebiete sowie Terminal- und luft-/landseitige Schnellzeitsimulationen für den Flughafenbetrieb. Wir sind stolz darauf, dass unsere Systeme bei unseren Kunden beanstandungsfrei seit vielen Jahren in Betrieb sind.

Sie sind interessiert an den Aufgaben der GfL und suchen einen herausfordernden Job? Melden Sie sich bei uns!

Das sagen andere über uns:

„Die GfL steht für ein breit gefächertes Portfolio, stets spannende und fachlich anspruchsvolle Aufgaben und ein junges, hoch motiviertes Team aus Luftfahrt-experten. Ich nehme aus meiner Zeit insbesondere mit: geht nicht? Gibt’s nicht! Wer leistungsbereit, teamfähig und neugierig ist und noch dazu eine Vorliebe für Kerosin-Geruch mitbringt, lernt hier, wie man auch die härtesten Nüsse knackt – strukturiert, zielstrebig und gewissenhaft.“ (P. Klußmann, Referent Compliance Management EASA, Flughafen Düsseldorf).



Mai 2017: GfL liefert Version 4.0 des HTML SMS Tools an die Mitteldeutsche Flughafen AG aus

Die Mitteldeutsche Flughafen AG betreibt die beiden sächsischen Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig/Halle. An beiden Standorten kommt das von GfL entwickelte HTML SMS Tool zum Einsatz, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde auf die Version 4.0 umgestellt. Neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit wurde insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte implementiert. Somit wird den beiden Flughäfen weiterhin ein leistungsstarkes SMS-Tool zur Verfügung stehen. Informieren Sie sich siehe auch > hier über unser SMS-Tool bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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April 2017: Fraport und GfL erweitern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main

GfL unterstützt die Fraport AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur sowie Betriebs- und Organisationsstrukturen auf Einhaltung der EASA-Anforderungen. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch interne IT Konzepte für Fraport entwickelt werden. Im Zuge der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Erweiterung der Zusammenarbeit: Ab Mai 2017 werden permanent zwei GfL-Spezialisten in Frankfurt die Zertifizierungsprozesse vor Ort unterstützen und begleiten. Informieren Sie sich über unsere diesbezüglichen Leistungen und laden unseren Flyer aus dem Downloadbereich!

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März 2017: Bestimmung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersucht GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Hierbei werden methodisch unter Berücksichtigung der exakten Lage und Ausrichtung der PV-Module und der tages- und jahreszeitabhängigen Sonnenstände die Reflexionshäufigkeit von Sonnenlicht direkt in die An- und Abflugbereiche des Flugplatzes ermittelt. Sodann werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Blendung eines während dieser Zeiten an- oder abfliegenden Luftfahrzeuges berechnet. Auf Basis empirischer Analysen werden schließlich mögliche Schadensausmaße im Falle der Blendung ermittelt und die hieraus resultierenden Risiken auf Akzeptanz geprüft. Mögliche Risikominderungsmaßnahmen umfassen alternative Standortauswahlen sowie die Ausrichtung der PV-Module in Azimut und Elevation. Für derartige Fragestellungen findet die durch GfL entwickelte Software GlareTech Anwendung. Mit GlareTech sind Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht selbst für großflächige PV-Anlagen präzise und schnell zu berechnen, sodass kurze Projektlaufzeiten für unsere Kunden resultieren. Erste Ergebnisse sind im Mai zu erwarten.

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März 2017: Weitere signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main zur Sanierung eines vorfeldnahen Gebäudes abgeschlossen

Im Rahmen der Planungen zur Sanierung eines vorfeldnahen Bürogebäudes am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main war neuerlich nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) eine signaturtechnische Untersuchung der CNS-Anlagen gefordert. Erneut wurde die in Kooperation mit unserem Partner FCS Flight Calibration Services GmbH bewährte Methodik angewandt (siehe News Februar 2017). Zusätzlich wurden zur Sicherstellung möglichst detaillierter Eingangsdaten der signaturtechnischen Analysen das Dämpfungsverhalten einzelner Fassadenmaterialien in den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vor Prüfung ermittelt und die Ergebnisse in den Berechnungen der elektromagnetischen Streufelder eingebunden. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit in der Abbildung der Radaranlagenparameter und deren Reflexionsverhalten bei Auftreffen auf Gebäudeoberflächen erreicht und sichergestellt.

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Februar 2017: Signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Flughafen Frankfurt Main für neue Feuerwache abgeschlossen

Im Rahmen der Bauplanung für eine neue Feuerwache im Süden des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main muss nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) auch eine signaturtechnische Untersuchung der CNS Anlagen auf Störfreiheit erfolgen. Zusammen mit unserem auf Hochfrequenztechnik spezialisierten Partner FCS Flight Calibration Services GmbH wurde für die Fraport AG eine Analyse des möglichen Störpotenzials der geplanten Feuerwache auf den Betrieb von Radar- und Funknavigationsanlagen untersucht. Im Besonderen sind von möglicher Störung die Landekurs- und Gleitwegsender der Landebahnen sowie Flughafenüberwachungsradare (ASR), und hier speziell das Sekundärradar (SSR), betroffen. Zur Prüfung der Radaranlagen setzen wir hochmoderne Solver-Software für Nah- und Fernfelduntersuchungen ein, die eine Bestimmung der elektromagnetischen Streufelder als hybrides Verfahren aus "Momentenmethode" (MoM) und "Physikalischer Optik" (PO) erlaubt. Mit diesem Prüfverfahren bieten wir die derzeit modernste, verlässlichste Methodik an. Im Ergebnis der Streufeldanalysen wurden auch Risikominderungsmaßnahmen in Bezug auf Fassadengestaltung sowie Materialauswahl geprüft. Die Vorgehensweise der Untersuchung wurde dabei frühzeitig mit dem Betreiber der betroffenen Anlagen, der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), abgestimmt. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit bei der Abbildung der Radaranlagenparameter erreicht und sichergestellt.

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Januar 2017: Entwicklung innovativer Flugplanungssoftware für kommerzielle Luftfahrzeuge - BMWI gefördertes Forschungsprojekt „ProfiFuel“ mit JEPPESEN und TU Dresden gestartet

Im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) V erhielt das Konsortium um JEPPESEN den Zuschlag für die Erforschung und Entwicklung neuer Flugplanungsfunktionen bordseitiger Pilotenunterstützungssysteme (Electronic Flight Bag, EFB). GfL strebt an, seine verschiedenen, bereits am Markt erfolgreich eingeführten Softwareprodukte gezielt für den bordseitigen Einsatz weiterzuentwickeln. Mit ProfiFuel sollen Tools entstehen, die insbesondere Luftverkehrsgesellschaften bzw. Piloten im Cockpit zukünftig die Anzeige ökologisch und ökonomisch optimaler Flugverläufe in Echtzeit erlauben und diese zum Zwecke der Entscheidungsfindung geeignet zur Anzeige bringen. Die Firma JEPPESEN ist Marktführer im Bereich EFB Systeme, die TU Dresden entwickelt seit Jahren multikriterielle Optimierungssoftware für Flugplanungsaufgaben. ProfiFuel wird über drei Jahre laufen, wir halten Sie informiert!

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Januar 2017: Norwegische Flugsicherung AVINOR lässt RWY Kapazität des Flughafen Oslo neuerlich bestimmen

Bereits im Jahr 2006 hatte GfL die Kapazität des Parallelbahnsystems des Flughafen Oslo bestimmt, seinerzeit unter planerischer Vision einer 3. Start- und Landebahn für den größten norwegischen Flugplatz. Diese Planungen dauern bis heute an, allerdings wurden luftseitig zwischenzeitlich zahlreiche Erweiterungen realisiert. Zudem wurden für den Flughafen innovative An- und Abflugverfahren eingerichtet, u.a. das Point Merge System (PMS) sowie RNP AR Anflugverfahren. GfL erhielt nun den Auftrag seitens der Norwegischen Flugsicherung AVINOR, die auch den Flughafen Oslo betreibt, der umfänglichen Aktualisierung der Kapazitätswerte des Bahnsystems. Es werden analytische Warteschlangenmodelle sowie Schnellzeitsimulationen zum Einsatz kommen. Ergebnisse sind für Mai 2017 zu erwarten.

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Januar 2017: DFS nimmt um neue Funktionalitäten erweitertes ETAS-Flugprofilanalysetool ab (Version 2.1)

Nach erfolgreicher Übergabe des Tools ETAS 2.0 zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken an die Deutsche Flugsicherung GmbH im September 2016 (siehe News September 2016), erfolgte in einem abschließenden Schritt die Erweiterung des Tools um weitere Funktionalitäten. Nunmehr gestattet die Version 2.1 auch die Kraftstoffberechnung für LFZ mit Turboprop-Triebwerken. Darüber hinaus erfolgte die Implementierung von Berechnungsroutinen zur Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) für LFZ beider Triebwerkskonfigurationen. Somit verfügt die DFS somit nun über eine leistungsfähige Berechnungsumgebung, welche die Aus- und Bewertung täglich durchgeführter Flugbewegungen auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen ermöglicht. Demnach kann die neue Version ETAS 2.1 nun einen wichtigen Beitrag zur Flugprofiloptimierung und damit einhergehender Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen liefern.

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Dezember 2016: Fertigstellung generalisierter Sicherheitsbewertungsverfahren am Flughafen Düsseldorf

Im Auftrag der Flughafen Düsseldorf GmbH erstellte GfL einen Leitfaden zur Durchführung von Sicherheitsbewertungen, der zukünftig insbesondere bei baulichen Änderungen (bspw. Neubau luftseitiger Elemente wie Rollbahnen) sowie Verfahrensänderungen (bspw. Änderungen von Betriebsabsprachen) von den Nutzern verschiedener Fachabteilungen standardisiert angewendet werden soll. Hierbei wurde vor allem den flughafenspezifischen Randbedingungen (Infrastruktur, Betriebsverfahren etc.) Rechnung getragen und generelle Elemente der Sicherheitsbewertung (Gefahrenanalyse, Risikoanalyse und -bewertung sowie Ableitung/Bewertung von Maßnahmen) berücksichtigt. Diese theoretischen Grundlagen werden im Februar 2017 im Rahmen eines Workshops in Düsseldorf praktisch angewandt. Dementsprechend stehen bei GfL nunmehr zunehmend auch allgemeingültige Verfahrensvorgaben für Sicherheitsbewertungen im Fokus, wie bspw. auch im Rahmen der Entwicklung generalisierter Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV-Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben umgesetzt (siehe News Oktober 2016).

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November 2016: Sicherheitsanalyse für die Insel Föhr

Die Insel Föhr gehört zu den Nordfriesischen Inseln und zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Föhr ist die größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel ohne Landverbindung. In diesem Kontext erhielt GfL den Auftrag der Bestimmung externer Risiken durch Flugbetrieb auf Menschen auf der Insel. Im Fokus der Untersuchungen steht speziell der Betrieb einer Kartbahn nahe des südöstlich auf der Insel, bei der Stadt Wyk auf Föhr gelegenen Flugplatzes.

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29.November 2016: GfL präsentiert Ergebnisse des Flugsicherheitsgutachtens für den Flughafen Freiburg im Breisgau

Am 29.11.2016 stellte GfL zusammen mit der Firma Wacker Ingenieure (Erfassung von Windfelddaten im eigenen Grenzschichtwindkanal) die Ergebnisse der Sicherheitsstudie im Technischen Rathaus zu Freiburg vor. Im Rahmen des Gutachtens wurde die Vereinbarkeit sicheren Flugbetriebes am Verkehrslandeplatz Freiburg mit der Errichtung des zukünftigen Fußballstadions des Freiburger SC geprüft und die mögliche Betroffenheit Dritter analysiert (siehe News Januar 2016). Diesbezüglich wurden Vorgehensweise und Ergebnisse erläutert und mit Nutzerinnen und Nutzern des Verkehrslandeplatzes intensiv diskutiert. Die Gutachten sind abgeschlossen und finden sich zum Download unter: ( > Freiburg Gutachten Downloadbereich)

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06. Oktober 2016 - Ergebnisvorstellung von generalisierten Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben beim BMVI

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV wurden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt (siehe Newseintrag April 2016). Die hierbei erzielten Ergebnisse wurden im September dem ADV in einer über 120 Seiten umfassenden Analyse übergeben. Sie wurden am 6. Oktober 2016 durch GfL beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat Flugplätze (LF-15) in Berlin vorgestellt und mit den zuständigen Ländervertretern diskutiert.

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26. September 2016: Abnahme ETAS Flugprofilanalysetool seitens DFS erfolgt

Nach 8 Monaten Kundenanpassungs-Arbeiten konnte mit heutigem Tage die Version ETAS 2.0 an die DFS zur operativen Nutzung übergeben werden. Von nun an werden täglich mehr als 10.000 Flüge mit ETAS auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch analysiert. Bis Ende des Jahres werden zusätzliche Funktionen hinzukommen, die die Bestimmung weiterer Emissionen flugspezifisch gestatten. Der Unternehmensbereich LIZ der DFS ist gemeinsam mit dem Airline Verbund um die AG "Optimiertes Fliegen" gespannt auf die Daten, die von nun an mit ETAS generiert werden.

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August 2016: Auch Flughafen Braunschweig-Wolfsburg erhält „Airport Conformance Monitor“ Software

Nachdem im Oktober 2015 am Flughafen Hannover-Langenhagen im Rahmen der Zertifizierung der Infrastruktur gemäß EASA CS-ADR-DSN sowie der organisatorischen und operationellen Vorgaben gemäß AMC & GM to Authority, Organisation and Operations Requirements for Aerodromes unsere datenbankgestützte Überwachungs- und Protokollfunktionssoftware Airport Conformance Monitor (ACM) erfolgreich eingerüstet wurde, entschied sich nun auch der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg für den ACM. Das Tool wurde ohne Beanstandungen in diesem Monat in Betrieb genommen. Weitere Informationen zum ACM finden Sie in der Rubrik "Leistungen".

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Juli 2016: DFS zieht Option und bestellt erweiterten ETAS Software Umfang – Bestimmung aller Emissionsprodukte vollständiger und unvollständiger Verbrennung im Rahmen der Flugspurauswertung

Im April 2016 bestellte DFS das „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) zur Einrüstung in der Unternehmenszentrale und Nutzung durch die „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören. Nun wurde im Lichte eines guten Projektfortschritts entschieden, die tägliche Aus- und Bewertung aller Flugspuren neben dem Kraftstoffverbrauch auf die Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) zu erweitern. Spätestens im Januar 2017 soll ETAS 2.1 operativ sein.

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Juli 2016: Flughafen Köln/Bonn GmbH beauftragt Sicherheitsbewertung bezüglich Start- und Landebahnstreifen mit unzureichender Tragfestigkeit

Die EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN enthält u. a. konkrete Vorgaben hinsichtlich einzuhaltender Tragfestigkeiten (sog. CBR Wert (California Bearing Ratio) von 15 – 20) des die Start- und Landebahn (SLB) umgebenden Sicherheitsstreifens, die dem Schutz havarierender Luftfahrzeuge bei sog. Veer Off Vorfällen dienen. Im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Köln Bonn Airport (CGN) wurde GfL nunmehr seitens der Flughafen Köln Bonn GmbH (FKB) beauftragt, Sicherheitsbewertungen, die in analoger Weise auch für den Flughafen Frankfurt/Main durchgeführt werden (siehe April News), für die Streifen des gesamten Bahnsystems bestehend aus den beiden Parallelbahnen sowie der Querwindbahn durchzuführen. Grundlage hierfür ist die detaillierte Erfassung von Bodenkennwerten durch Dritte, die u. a. Eingang in das durch GfL entwickelte Risikobewertungsmodell finden (vgl. hierzu Newseintrag März 2016). Neben der Tragfestigkeit erfolgt darüber hinaus die Sicherheitsbewertung von Luftfahrzeugkollisionen mit unterirdischen Bauwerken (bspw. Schächte). Anhand dieser Untersuchungsschwerpunkte soll abschließend geprüft werden, ob trotz ggf. vorliegender Richtlinienabweichungen die sichere Durchführung des Flugbetriebes gewährleistet ist.

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Juni 2016: Durchführung von UL-Flugsimulationen im Rahmen der Überprüfung von Auswirkungen eines Stadionneubaus am Verkehrslandeplatz Freiburg

GfL überprüft im Auftrag der Stadt Freiburg die Vereinbarkeit des Stadionneubaus mit dem Motorflugbetrieb am VLP Freiburg. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Bewertung veränderter Windverhältnisse auf Grund von Abschattungseffekten durch den Stadionkörper und eine zukünftige UNI-Bebauung. Zur Analyse möglicher Effekte wurden szenariobasierte Echtzeitexperimente mit einem UL-Simulator der RUWE AERO GmbH am Flugplatz Strausberg durchgeführt ( > RUWE AERO). Durch die professionelle Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus erfahrenen und angehenden Piloten vor Ort konnten die Messungen erfolgreich abgeschlossen werden.

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Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main

GfL unterstützt die FRAPORT AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur, -Management und -Prozeduren auf EASA (CS-ADR-DSN) Compliance. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch FRAPORT interne IT Konzepte mitentwickelt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Weiterführung der Zusammenarbeit bis 2017.

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April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV werden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt. Diese umfassen im Wesentlichen die Aspekte Hindernisbegrenzungsflächen sowie Befeuerung, Markierung und Beschilderung. Grundlage des Bewertungsverfahrens sind die im „Rahmenhandbuch für die Luftfahrtverwaltung“ erfassten Vorgaben des BMVI. Ziel der Sicherheitsbewertung ist der möglichst standortunabhängige Nachweis, ob die Sicherheitsanforderungen beider Richtlinien gleichwertig sind (sog. Equivalent Level of Safety, ELOS) oder Sicherheitszuwächse bzw. -abnahmen induzieren.

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April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen

Bereits im Jahr 2014 erstellte GfL das Gutachten zur Bewertung flugbetrieblicher Risiken von geringverdichteten Boden entlang der Start- und Landebahnen am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Hierauf aufbauend ergibt sich nunmehr das Erfordernis weiterführender Untersuchungen zur Sicherheitsbewertung unterirdischer Bauwerke (bspw. Schächte, Fundamente etc.) im Streifen. Diesbezüglich gilt es zu klären, ob unterirdische Bauwerke, die von der Auslegungsmerkmalen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN abweichen (vornehmlich das Abschrägen von Fundamenten zur Vermeidung vertikaler Flächen unterhalb der Geländeoberkante und infolge Schutz der Fahrwerksstrukturen von seitlich die Start- und Landebahn verlassenden Luftfahrzeugen) unzumutbare flugbetriebliche Risiken induzieren. Diesbezüglich werden in Kooperation mit Dritten erneut Messungen zur lokalen Bodenverdichtung (CBR-Wert) im Bereich unterirdischer Bauwerke durchgeführt.

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April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen

GfL setzt mit seinem Partner FCS - Flight Calibration Services die Umsetzung innovativer Begutachtung von Bauprojekten an Flugplätzen in Bezug auf Radar- und ILS Verträglichkeit mittels technischer Experimente an den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) fort: Fraport entschied sich nun auch im Rahmen dieser Bauplanung für GfL & FCS zur Erstellung eines Radarsignaturgutachtens mit verifizierter Bestimmung des Dämpfungsverhaltens der Fassade auf einfallende elektromagnetische Strahlung zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS nach §18 LuftVG (siehe auch News aus August 2015).

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