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 News Archiv  2016 

News Archiv

> Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main
> April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN
> April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen
> April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen
> April 2016: DFS bestellt ETAS Software – Permanentes Monitoring der Flugeffizienz (Kraftstoffmehrverbrauch, Emissionen) für die fünf größten Deutschen Airlines ab Herbst 2016
> März 2016: EASA-Zertifizierung von Flugplätzen – GfL veröffentlicht Methodik zur Risikobewertung unzureichend befestigter Start- und Landebahnstreifen
> 22. Februar 2016: GfL schließt Wirkungsanalysen neuer An-/Abflugverfahren für den Flughafen Zürich im Rahmen des "Betriebsreglement 2014" ab: Vorstellung der Ergebnisse in Waldshut
> Februar 2016: Flughafen Nürnberg lässt Vereinbarkeit von flugplatznahem Reichswald mit sicherem Flugbetrieb im Rahmen einer Aeronautical Study prüfen
> Januar 2016: Stadt Freiburg im Breisgau lässt mögliche Betroffenheit Dritter durch den geplanten Neubau des SC Stadions prüfen



Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main

GfL unterstützt die FRAPORT AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur, -Management und -Prozeduren auf EASA (CS-ADR-DSN) Compliance. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch FRAPORT interne IT Konzepte mitentwickelt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Weiterführung der Zusammenarbeit bis 2017.

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April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV werden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt. Diese umfassen im Wesentlichen die Aspekte Hindernisbegrenzungsflächen sowie Befeuerung, Markierung und Beschilderung. Grundlage des Bewertungsverfahrens sind die im „Rahmenhandbuch für die Luftfahrtverwaltung“ erfassten Vorgaben des BMVI. Ziel der Sicherheitsbewertung ist der möglichst standortunabhängige Nachweis, ob die Sicherheitsanforderungen beider Richtlinien gleichwertig sind (sog. Equivalent Level of Safety, ELOS) oder Sicherheitszuwächse bzw. -abnahmen induzieren.

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April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen

Bereits im Jahr 2014 erstellte GfL das Gutachten zur Bewertung flugbetrieblicher Risiken von geringverdichteten Boden entlang der Start- und Landebahnen am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Hierauf aufbauend ergibt sich nunmehr das Erfordernis weiterführender Untersuchungen zur Sicherheitsbewertung unterirdischer Bauwerke (bspw. Schächte, Fundamente etc.) im Streifen. Diesbezüglich gilt es zu klären, ob unterirdische Bauwerke, die von der Auslegungsmerkmalen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN abweichen (vornehmlich das Abschrägen von Fundamenten zur Vermeidung vertikaler Flächen unterhalb der Geländeoberkante und infolge Schutz der Fahrwerksstrukturen von seitlich die Start- und Landebahn verlassenden Luftfahrzeugen) unzumutbare flugbetriebliche Risiken induzieren. Diesbezüglich werden in Kooperation mit Dritten erneut Messungen zur lokalen Bodenverdichtung (CBR-Wert) im Bereich unterirdischer Bauwerke durchgeführt.

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April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen

GfL setzt mit seinem Partner FCS - Flight Calibration Services die Umsetzung innovativer Begutachtung von Bauprojekten an Flugplätzen in Bezug auf Radar- und ILS Verträglichkeit mittels technischer Experimente an den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) fort: Fraport entschied sich nun auch im Rahmen dieser Bauplanung für GfL & FCS zur Erstellung eines Radarsignaturgutachtens mit verifizierter Bestimmung des Dämpfungsverhaltens der Fassade auf einfallende elektromagnetische Strahlung zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS nach §18 LuftVG (siehe auch News aus August 2015).

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April 2016: DFS bestellt ETAS Software – Permanentes Monitoring der Flugeffizienz (Kraftstoffmehrverbrauch, Emissionen) für die fünf größten Deutschen Airlines ab Herbst 2016

Ein bedeutender Schritt für die Luftfahrt in Deutschland wird mit der Einrüstung unseres „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) in der Unternehmenszentrale der Deutschen Flugsicherung DFS erfolgen: Nach umfänglichen Konzept- und Prüfstudien über die letzten zwei Jahre hat sich die DFS gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören, für unsere ETAS Software zur täglichen Aus- und Bewertung aller Flugspuren hin auf Kraftstoffverbrauch und in einer weiteren Option zusätzlich auch auf Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) entschieden.

Damit wird die tägliche, präzise Bestimmung und Auswertung des flugspezifischen Verbrauchs und damit der Umweltfreundlichkeit aller durch die AG Mitglieder durchgeführten Flüge möglich, wie sie im Radardatenverarbeitungssystem FANOMOS der DFS gespeichert sind. Diese regelmäßige Leistungsmessung, die auf innovativen, auch an der Technischen Universität Dresden entwickelten Berechnungsverfahren beruht, wird einen weltweit hervorgehobenen Beitrag zur ökoeffizienten Gestaltung des Luftverkehrs bereitstellen. Auch kann eine deutliche höhere Qualität bei der Bestimmung der wichtigen Kennziffern entsprechend SES Performance Scheme erfolgen (EU VO 691/2010), nach dem alle Flugsicherungsdienstleister in Europa seit 2012 regelmäßig zu berichten haben.

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März 2016: EASA-Zertifizierung von Flugplätzen – GfL veröffentlicht Methodik zur Risikobewertung unzureichend befestigter Start- und Landebahnstreifen

Das von GfL entwickelte Risikobewertungsverfahren für unzureichend befestigte Start- und Landebahnstreifen wurde erstmals in der aktuellen Luftfahrtausgabe des Ingenieurspiegels veröffentlicht. Hintergrund ist die EASA-Zertifizierung von Flugplätzen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN, die konkrete Vorgaben an die Tragfestigkeit von Sicherheitsstreifen vorsieht. Luftfahrzeuge, die die Start- und Landebahn im Rahmen einer Havarie ungewollt seitlich verlassen (sog. Veer Off), sollen so einerseits vor schwerwiegenden Strukturschäden (im Wesentlichen Bruch des Bugfahrwerkes) und andererseits eine ausreichend hohe Verzögerung zur Eingrenzung des Unfallfolgengebietes erfahren. Die entwickelte Methodik bewertet die Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten von Veer-Off-Vorfällen sowie hieraus ggf. resultierenden Personen- und Sachschäden. Letztere werden dabei anhand eines detaillierten flugmechanischen Modells zur Abbildung der Reifen-Untergrund-Interaktion (gekennzeichnet u. a. durch Einsinktiefe und Rollwiderstandskräfte) quantifiziert. Im Ergebnis werden Risiken unter Berücksichtigung der individuellen infrastrukturellen und flugbetrieblichen Randbedingungen des Flugplatzes valide ermittelt und bewertet, um trotz vorliegender Richtlinienabweichungen den Nachweis auf sicheren Flugbetrieb – ggf. durch Ableitung geeigneter Risikominderungsmaßnahmen – zu erbringen.

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22. Februar 2016: GfL schließt Wirkungsanalysen neuer An-/Abflugverfahren für den Flughafen Zürich im Rahmen des "Betriebsreglement 2014" ab: Vorstellung der Ergebnisse in Waldshut

Am 22.Februar stellte GfL die Ergebnisse ihres Gutachtens zur Auswirkung des von der Flughafen Zürich AG (FZAG) favorisierten „BR2014“ Ostkonzeptes auf die süddeutschen Landkreise vor. Geladen waren Bürgerinitiativen, die Politik, der Flughafen Zürich und die Presse: Nach unseren Ergebnissen würde bei dessen Einführung die Anzahl an Anflügen auf den Flughafen Zürich über Süddeutschland deutlich zunehmen. Konsequent wurde nach Alternativen gesucht, die möglichst ohne zusätzliche Belastungen über Deutschland auskommen – dies bei unbenommen identischer Wahrung der ICAO Vorgaben der Verfahrensplanung (ICAO PANS OPS) zur Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebs. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass valide Alternativen existieren. Das Gutachten sowie weiterführende Informationen hierzu finden Sie unter ( > Schwarzwald-Baar-Kreis)

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Februar 2016: Flughafen Nürnberg lässt Vereinbarkeit von flugplatznahem Reichswald mit sicherem Flugbetrieb im Rahmen einer Aeronautical Study prüfen

Der Flughafen Nürnberg steht vor der Herausforderung, die international vereinbarten Vorgaben zur geländeseitigen Hindernisfreiheit gemäß EASA sowie NfL dauerhaft einzuhalten. Da große Waldflächen im zum Flughafengelände angrenzenden Reichswald seit jeher existieren, die teilweise zwischenzeitlich zudem als FFH–Gebiet ausgewiesen sind, wurde im Einvernehmen mit der zuständigen Luftfahrtbehörde eine Rodungsgenehmigung bei minimalen ökologischen Eingriff erteilt. Dazu wurde ein differenziertes Konzept zur ökologisch vereinbaren Hindernisbereinigung im Rahmen eines hierzu durch die Flughafengesellschaft eingeführten Hindernismanagementsystems entwickelt. Trotz dieser Bemühungen verbleiben jedoch möglicherweise Durchdringungen der o.g. Flächensysteme. GfL wurde beauftragt, diesen Sachverhalt im Rahmen einer Luftfahrttechnischen Untersuchung (engl. Aeronautical Study, siehe auch > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=13) zu bewerten.

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Januar 2016: Stadt Freiburg im Breisgau lässt mögliche Betroffenheit Dritter durch den geplanten Neubau des SC Stadions prüfen

Im Zuge der umfangreichen Planungen zum beabsichtigten Neubau des Fußballstadions in Freiburg in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Verkehrslandeplatz ist auch die Einrichtung zusätzlicher Haltestellen für die Stadtbahn vorgesehen. Eine dieser sogenannten Bedarfshaltestellen soll unmittelbar hinter der südlichen Flughafengeländegrenze errichtet werden. Hieraus leitet sich die Frage ab, ob Fahrgäste aufgrund der exponierten Lage im direkten An- und Abflugpfad (Starts und Fehlanflüge nach Süden, Landungen nach Norden) der Luftfahrzeuge einem erhöhten Risiko speziell während des Wartens vor bzw. nach Spielen im neuen Stadion ausgesetzt sein werden. GfL wurde beauftragt, das derartige sog. „Externe Risiko“ für Personen in der Umgebung dieser Haltestelle zu ermitteln. Hierzu wendet GfL das bewährte Externe Risikomodell an, das bereits in zahlreichen Verfahren verifiziert und qualitätsgesichert wurde (siehe weiterführend zur Methodik ( > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=10). Ergebnisse sollen im Frühjahr 2016 vorliegen.

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