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 News Archiv  2016 

News Archiv

> Dezember 2016: Fertigstellung generalisierter Sicherheitsbewertungsverfahren am Flughafen Düsseldorf
> November 2016: Sicherheitsanalyse für die Insel Föhr
> 29.November 2016: GfL präsentiert Ergebnisse des Flugsicherheitsgutachtens für den Flughafen Freiburg im Breisgau
> 06. Oktober 2016 - Ergebnisvorstellung von generalisierten Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben beim BMVI
> 26. September 2016: Abnahme ETAS Flugprofilanalysetool seitens DFS erfolgt
> August 2016: Auch Flughafen Braunschweig-Wolfsburg erhält „Airport Conformance Monitor“ Software
> Juli 2016: DFS zieht Option und bestellt erweiterten ETAS Software Umfang – Bestimmung aller Emissionsprodukte vollständiger und unvollständiger Verbrennung im Rahmen der Flugspurauswertung
> Juli 2016: Flughafen Köln/Bonn GmbH beauftragt Sicherheitsbewertung bezüglich Start- und Landebahnstreifen mit unzureichender Tragfestigkeit
> Juni 2016: Durchführung von UL-Flugsimulationen im Rahmen der Überprüfung von Auswirkungen eines Stadionneubaus am Verkehrslandeplatz Freiburg
> Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main
> April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN
> April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen
> April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen
> April 2016: DFS bestellt ETAS Software – Permanentes Monitoring der Flugeffizienz (Kraftstoffmehrverbrauch, Emissionen) für die fünf größten Deutschen Airlines ab Herbst 2016
> März 2016: EASA-Zertifizierung von Flugplätzen – GfL veröffentlicht Methodik zur Risikobewertung unzureichend befestigter Start- und Landebahnstreifen
> 22. Februar 2016: GfL schließt Wirkungsanalysen neuer An-/Abflugverfahren für den Flughafen Zürich im Rahmen des "Betriebsreglement 2014" ab: Vorstellung der Ergebnisse in Waldshut
> Februar 2016: Flughafen Nürnberg lässt Vereinbarkeit von flugplatznahem Reichswald mit sicherem Flugbetrieb im Rahmen einer Aeronautical Study prüfen
> Januar 2016: Stadt Freiburg im Breisgau lässt mögliche Betroffenheit Dritter durch den geplanten Neubau des SC Stadions prüfen



Dezember 2016: Fertigstellung generalisierter Sicherheitsbewertungsverfahren am Flughafen Düsseldorf

Im Auftrag der Flughafen Düsseldorf GmbH erstellte GfL einen Leitfaden zur Durchführung von Sicherheitsbewertungen, der zukünftig insbesondere bei baulichen Änderungen (bspw. Neubau luftseitiger Elemente wie Rollbahnen) sowie Verfahrensänderungen (bspw. Änderungen von Betriebsabsprachen) von den Nutzern verschiedener Fachabteilungen standardisiert angewendet werden soll. Hierbei wurde vor allem den flughafenspezifischen Randbedingungen (Infrastruktur, Betriebsverfahren etc.) Rechnung getragen und generelle Elemente der Sicherheitsbewertung (Gefahrenanalyse, Risikoanalyse und -bewertung sowie Ableitung/Bewertung von Maßnahmen) berücksichtigt. Diese theoretischen Grundlagen werden im Februar 2017 im Rahmen eines Workshops in Düsseldorf praktisch angewandt. Dementsprechend stehen bei GfL nunmehr zunehmend auch allgemeingültige Verfahrensvorgaben für Sicherheitsbewertungen im Fokus, wie bspw. auch im Rahmen der Entwicklung generalisierter Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV-Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben umgesetzt (siehe News Oktober 2016).

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November 2016: Sicherheitsanalyse für die Insel Föhr

Die Insel Föhr gehört zu den Nordfriesischen Inseln und zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Föhr ist die größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel ohne Landverbindung. In diesem Kontext erhielt GfL den Auftrag der Bestimmung externer Risiken durch Flugbetrieb auf Menschen auf der Insel. Im Fokus der Untersuchungen steht speziell der Betrieb einer Kartbahn nahe des südöstlich auf der Insel, bei der Stadt Wyk auf Föhr gelegenen Flugplatzes.

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29.November 2016: GfL präsentiert Ergebnisse des Flugsicherheitsgutachtens für den Flughafen Freiburg im Breisgau

Am 29.11.2016 stellte GfL zusammen mit der Firma Wacker Ingenieure (Erfassung von Windfelddaten im eigenen Grenzschichtwindkanal) die Ergebnisse der Sicherheitsstudie im Technischen Rathaus zu Freiburg vor. Im Rahmen des Gutachtens wurde die Vereinbarkeit sicheren Flugbetriebes am Verkehrslandeplatz Freiburg mit der Errichtung des zukünftigen Fußballstadions des Freiburger SC geprüft und die mögliche Betroffenheit Dritter analysiert (siehe News Januar 2016). Diesbezüglich wurden Vorgehensweise und Ergebnisse erläutert und mit Nutzerinnen und Nutzern des Verkehrslandeplatzes intensiv diskutiert. Die Gutachten sind abgeschlossen und finden sich zum Download unter: ( > Freiburg Gutachten Downloadbereich)

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06. Oktober 2016 - Ergebnisvorstellung von generalisierten Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben beim BMVI

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV wurden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt (siehe Newseintrag April 2016). Die hierbei erzielten Ergebnisse wurden im September dem ADV in einer über 120 Seiten umfassenden Analyse übergeben. Sie wurden am 6. Oktober 2016 durch GfL beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat Flugplätze (LF-15) in Berlin vorgestellt und mit den zuständigen Ländervertretern diskutiert.

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26. September 2016: Abnahme ETAS Flugprofilanalysetool seitens DFS erfolgt

Nach 8 Monaten Kundenanpassungs-Arbeiten konnte mit heutigem Tage die Version ETAS 2.0 an die DFS zur operativen Nutzung übergeben werden. Von nun an werden täglich mehr als 10.000 Flüge mit ETAS auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch analysiert. Bis Ende des Jahres werden zusätzliche Funktionen hinzukommen, die die Bestimmung weiterer Emissionen flugspezifisch gestatten. Der Unternehmensbereich LIZ der DFS ist gemeinsam mit dem Airline Verbund um die AG "Optimiertes Fliegen" gespannt auf die Daten, die von nun an mit ETAS generiert werden.

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August 2016: Auch Flughafen Braunschweig-Wolfsburg erhält „Airport Conformance Monitor“ Software

Nachdem im Oktober 2015 am Flughafen Hannover-Langenhagen im Rahmen der Zertifizierung der Infrastruktur gemäß EASA CS-ADR-DSN sowie der organisatorischen und operationellen Vorgaben gemäß AMC & GM to Authority, Organisation and Operations Requirements for Aerodromes unsere datenbankgestützte Überwachungs- und Protokollfunktionssoftware Airport Conformance Monitor (ACM) erfolgreich eingerüstet wurde, entschied sich nun auch der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg für den ACM. Das Tool wurde ohne Beanstandungen in diesem Monat in Betrieb genommen. Weitere Informationen zum ACM finden Sie in der Rubrik "Leistungen".

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Juli 2016: DFS zieht Option und bestellt erweiterten ETAS Software Umfang – Bestimmung aller Emissionsprodukte vollständiger und unvollständiger Verbrennung im Rahmen der Flugspurauswertung

Im April 2016 bestellte DFS das „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) zur Einrüstung in der Unternehmenszentrale und Nutzung durch die „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören. Nun wurde im Lichte eines guten Projektfortschritts entschieden, die tägliche Aus- und Bewertung aller Flugspuren neben dem Kraftstoffverbrauch auf die Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) zu erweitern. Spätestens im Januar 2017 soll ETAS 2.1 operativ sein.

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Juli 2016: Flughafen Köln/Bonn GmbH beauftragt Sicherheitsbewertung bezüglich Start- und Landebahnstreifen mit unzureichender Tragfestigkeit

Die EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN enthält u. a. konkrete Vorgaben hinsichtlich einzuhaltender Tragfestigkeiten (sog. CBR Wert (California Bearing Ratio) von 15 – 20) des die Start- und Landebahn (SLB) umgebenden Sicherheitsstreifens, die dem Schutz havarierender Luftfahrzeuge bei sog. Veer Off Vorfällen dienen. Im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Köln Bonn Airport (CGN) wurde GfL nunmehr seitens der Flughafen Köln Bonn GmbH (FKB) beauftragt, Sicherheitsbewertungen, die in analoger Weise auch für den Flughafen Frankfurt/Main durchgeführt werden (siehe April News), für die Streifen des gesamten Bahnsystems bestehend aus den beiden Parallelbahnen sowie der Querwindbahn durchzuführen. Grundlage hierfür ist die detaillierte Erfassung von Bodenkennwerten durch Dritte, die u. a. Eingang in das durch GfL entwickelte Risikobewertungsmodell finden (vgl. hierzu Newseintrag März 2016). Neben der Tragfestigkeit erfolgt darüber hinaus die Sicherheitsbewertung von Luftfahrzeugkollisionen mit unterirdischen Bauwerken (bspw. Schächte). Anhand dieser Untersuchungsschwerpunkte soll abschließend geprüft werden, ob trotz ggf. vorliegender Richtlinienabweichungen die sichere Durchführung des Flugbetriebes gewährleistet ist.

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Juni 2016: Durchführung von UL-Flugsimulationen im Rahmen der Überprüfung von Auswirkungen eines Stadionneubaus am Verkehrslandeplatz Freiburg

GfL überprüft im Auftrag der Stadt Freiburg die Vereinbarkeit des Stadionneubaus mit dem Motorflugbetrieb am VLP Freiburg. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Bewertung veränderter Windverhältnisse auf Grund von Abschattungseffekten durch den Stadionkörper und eine zukünftige UNI-Bebauung. Zur Analyse möglicher Effekte wurden szenariobasierte Echtzeitexperimente mit einem UL-Simulator der RUWE AERO GmbH am Flugplatz Strausberg durchgeführt ( > RUWE AERO). Durch die professionelle Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus erfahrenen und angehenden Piloten vor Ort konnten die Messungen erfolgreich abgeschlossen werden.

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Mai 2016: Fraport und GfL verlängern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Flughafen Frankfurt/Main

GfL unterstützt die FRAPORT AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur, -Management und -Prozeduren auf EASA (CS-ADR-DSN) Compliance. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch FRAPORT interne IT Konzepte mitentwickelt werden. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Weiterführung der Zusammenarbeit bis 2017.

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April 2016: ADV beauftragt Durchführung generalisierter Sicherheitsbewertungen bezüglich erkannter Abweichungen zwischen nationalen NfL-Vorgaben und europäischen Richtlinien nach EASA CS-ADR-DSN

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV werden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt. Diese umfassen im Wesentlichen die Aspekte Hindernisbegrenzungsflächen sowie Befeuerung, Markierung und Beschilderung. Grundlage des Bewertungsverfahrens sind die im „Rahmenhandbuch für die Luftfahrtverwaltung“ erfassten Vorgaben des BMVI. Ziel der Sicherheitsbewertung ist der möglichst standortunabhängige Nachweis, ob die Sicherheitsanforderungen beider Richtlinien gleichwertig sind (sog. Equivalent Level of Safety, ELOS) oder Sicherheitszuwächse bzw. -abnahmen induzieren.

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April 2016: Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen

Bereits im Jahr 2014 erstellte GfL das Gutachten zur Bewertung flugbetrieblicher Risiken von geringverdichteten Boden entlang der Start- und Landebahnen am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Hierauf aufbauend ergibt sich nunmehr das Erfordernis weiterführender Untersuchungen zur Sicherheitsbewertung unterirdischer Bauwerke (bspw. Schächte, Fundamente etc.) im Streifen. Diesbezüglich gilt es zu klären, ob unterirdische Bauwerke, die von der Auslegungsmerkmalen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN abweichen (vornehmlich das Abschrägen von Fundamenten zur Vermeidung vertikaler Flächen unterhalb der Geländeoberkante und infolge Schutz der Fahrwerksstrukturen von seitlich die Start- und Landebahn verlassenden Luftfahrzeugen) unzumutbare flugbetriebliche Risiken induzieren. Diesbezüglich werden in Kooperation mit Dritten erneut Messungen zur lokalen Bodenverdichtung (CBR-Wert) im Bereich unterirdischer Bauwerke durchgeführt.

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April 2016: Radarsignatur Untersuchung im Rahmen der Infrastrukturentwicklung Feuerwachen am Flughafen Frankfurt Main mit exakter Dämpfungsanalyse von Fassadenmaterialen

GfL setzt mit seinem Partner FCS - Flight Calibration Services die Umsetzung innovativer Begutachtung von Bauprojekten an Flugplätzen in Bezug auf Radar- und ILS Verträglichkeit mittels technischer Experimente an den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) fort: Fraport entschied sich nun auch im Rahmen dieser Bauplanung für GfL & FCS zur Erstellung eines Radarsignaturgutachtens mit verifizierter Bestimmung des Dämpfungsverhaltens der Fassade auf einfallende elektromagnetische Strahlung zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde bzw. der Deutschen Flugsicherung DFS nach §18 LuftVG (siehe auch News aus August 2015).

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April 2016: DFS bestellt ETAS Software – Permanentes Monitoring der Flugeffizienz (Kraftstoffmehrverbrauch, Emissionen) für die fünf größten Deutschen Airlines ab Herbst 2016

Ein bedeutender Schritt für die Luftfahrt in Deutschland wird mit der Einrüstung unseres „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) in der Unternehmenszentrale der Deutschen Flugsicherung DFS erfolgen: Nach umfänglichen Konzept- und Prüfstudien über die letzten zwei Jahre hat sich die DFS gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören, für unsere ETAS Software zur täglichen Aus- und Bewertung aller Flugspuren hin auf Kraftstoffverbrauch und in einer weiteren Option zusätzlich auch auf Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) entschieden.

Damit wird die tägliche, präzise Bestimmung und Auswertung des flugspezifischen Verbrauchs und damit der Umweltfreundlichkeit aller durch die AG Mitglieder durchgeführten Flüge möglich, wie sie im Radardatenverarbeitungssystem FANOMOS der DFS gespeichert sind. Diese regelmäßige Leistungsmessung, die auf innovativen, auch an der Technischen Universität Dresden entwickelten Berechnungsverfahren beruht, wird einen weltweit hervorgehobenen Beitrag zur ökoeffizienten Gestaltung des Luftverkehrs bereitstellen. Auch kann eine deutliche höhere Qualität bei der Bestimmung der wichtigen Kennziffern entsprechend SES Performance Scheme erfolgen (EU VO 691/2010), nach dem alle Flugsicherungsdienstleister in Europa seit 2012 regelmäßig zu berichten haben.

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März 2016: EASA-Zertifizierung von Flugplätzen – GfL veröffentlicht Methodik zur Risikobewertung unzureichend befestigter Start- und Landebahnstreifen

Das von GfL entwickelte Risikobewertungsverfahren für unzureichend befestigte Start- und Landebahnstreifen wurde erstmals in der aktuellen Luftfahrtausgabe des Ingenieurspiegels veröffentlicht. Hintergrund ist die EASA-Zertifizierung von Flugplätzen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN, die konkrete Vorgaben an die Tragfestigkeit von Sicherheitsstreifen vorsieht. Luftfahrzeuge, die die Start- und Landebahn im Rahmen einer Havarie ungewollt seitlich verlassen (sog. Veer Off), sollen so einerseits vor schwerwiegenden Strukturschäden (im Wesentlichen Bruch des Bugfahrwerkes) und andererseits eine ausreichend hohe Verzögerung zur Eingrenzung des Unfallfolgengebietes erfahren. Die entwickelte Methodik bewertet die Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten von Veer-Off-Vorfällen sowie hieraus ggf. resultierenden Personen- und Sachschäden. Letztere werden dabei anhand eines detaillierten flugmechanischen Modells zur Abbildung der Reifen-Untergrund-Interaktion (gekennzeichnet u. a. durch Einsinktiefe und Rollwiderstandskräfte) quantifiziert. Im Ergebnis werden Risiken unter Berücksichtigung der individuellen infrastrukturellen und flugbetrieblichen Randbedingungen des Flugplatzes valide ermittelt und bewertet, um trotz vorliegender Richtlinienabweichungen den Nachweis auf sicheren Flugbetrieb – ggf. durch Ableitung geeigneter Risikominderungsmaßnahmen – zu erbringen.

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22. Februar 2016: GfL schließt Wirkungsanalysen neuer An-/Abflugverfahren für den Flughafen Zürich im Rahmen des "Betriebsreglement 2014" ab: Vorstellung der Ergebnisse in Waldshut

Am 22.Februar stellte GfL die Ergebnisse ihres Gutachtens zur Auswirkung des von der Flughafen Zürich AG (FZAG) favorisierten „BR2014“ Ostkonzeptes auf die süddeutschen Landkreise vor. Geladen waren Bürgerinitiativen, die Politik, der Flughafen Zürich und die Presse: Nach unseren Ergebnissen würde bei dessen Einführung die Anzahl an Anflügen auf den Flughafen Zürich über Süddeutschland deutlich zunehmen. Konsequent wurde nach Alternativen gesucht, die möglichst ohne zusätzliche Belastungen über Deutschland auskommen – dies bei unbenommen identischer Wahrung der ICAO Vorgaben der Verfahrensplanung (ICAO PANS OPS) zur Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebs. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass valide Alternativen existieren. Das Gutachten sowie weiterführende Informationen hierzu finden Sie unter ( > Schwarzwald-Baar-Kreis)

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Februar 2016: Flughafen Nürnberg lässt Vereinbarkeit von flugplatznahem Reichswald mit sicherem Flugbetrieb im Rahmen einer Aeronautical Study prüfen

Der Flughafen Nürnberg steht vor der Herausforderung, die international vereinbarten Vorgaben zur geländeseitigen Hindernisfreiheit gemäß EASA sowie NfL dauerhaft einzuhalten. Da große Waldflächen im zum Flughafengelände angrenzenden Reichswald seit jeher existieren, die teilweise zwischenzeitlich zudem als FFH–Gebiet ausgewiesen sind, wurde im Einvernehmen mit der zuständigen Luftfahrtbehörde eine Rodungsgenehmigung bei minimalen ökologischen Eingriff erteilt. Dazu wurde ein differenziertes Konzept zur ökologisch vereinbaren Hindernisbereinigung im Rahmen eines hierzu durch die Flughafengesellschaft eingeführten Hindernismanagementsystems entwickelt. Trotz dieser Bemühungen verbleiben jedoch möglicherweise Durchdringungen der o.g. Flächensysteme. GfL wurde beauftragt, diesen Sachverhalt im Rahmen einer Luftfahrttechnischen Untersuchung (engl. Aeronautical Study, siehe auch > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=13) zu bewerten.

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Januar 2016: Stadt Freiburg im Breisgau lässt mögliche Betroffenheit Dritter durch den geplanten Neubau des SC Stadions prüfen

Im Zuge der umfangreichen Planungen zum beabsichtigten Neubau des Fußballstadions in Freiburg in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Verkehrslandeplatz ist auch die Einrichtung zusätzlicher Haltestellen für die Stadtbahn vorgesehen. Eine dieser sogenannten Bedarfshaltestellen soll unmittelbar hinter der südlichen Flughafengeländegrenze errichtet werden. Hieraus leitet sich die Frage ab, ob Fahrgäste aufgrund der exponierten Lage im direkten An- und Abflugpfad (Starts und Fehlanflüge nach Süden, Landungen nach Norden) der Luftfahrzeuge einem erhöhten Risiko speziell während des Wartens vor bzw. nach Spielen im neuen Stadion ausgesetzt sein werden. GfL wurde beauftragt, das derartige sog. „Externe Risiko“ für Personen in der Umgebung dieser Haltestelle zu ermitteln. Hierzu wendet GfL das bewährte Externe Risikomodell an, das bereits in zahlreichen Verfahren verifiziert und qualitätsgesichert wurde (siehe weiterführend zur Methodik ( > http://www.gfl-consult.de/services.php?mid=3&sid=10). Ergebnisse sollen im Frühjahr 2016 vorliegen.

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