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Willkommen bei der GfL - „the safety maker in aviation“

Die Gesellschaft für Luftverkehrsforschung mbH (GfL) engagiert sich seit 1995 beratend und gutachterlich im Bereich sicherer Flugbetrieb, Flughafenplanung und ATM-Verfahrensplanung. Die Geschäftsführung trägt den Status Sachverständiger für Luftfahrt sowohl in Deutschland als seit 2011 nun auch für Österreich. Das Leistungsspektrum umfasst Sicherheitsanalysen für den Luftverkehr, Planungsleistungen im Flughafenbereich, Luftraumanalysen im An- und Abflugbereich von Flugplätzen und Unterstützung in der Genehmigung nicht EASA-/ICAO-konformer Planungselemente. Die fundierte Beratung in luftverkehrlichen Spezialfragen (Recht, Umwelt und Anlagentechnik) in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern vervollständigt das Angebot der GfL.

GfL bietet auch ATM- und Airport-Softwarelösungen an: Hierzu zählen operative Safety Management Systeme (SMS) für Flugplätze und Luftverkehrsgesellschaften, spezielle Risikoanalysesoftware für TMA-Gebiete sowie Terminal- und luft-/landseitige Schnellzeitsimulationen für den Flughafenbetrieb. Wir sind stolz darauf, dass unsere Systeme bei unseren Kunden beanstandungsfrei seit vielen Jahren in Betrieb sind.

Sie sind interessiert an den Aufgaben der GfL und suchen einen herausfordernden Job? Melden Sie sich bei uns!

Das sagen andere über uns:

„Die GfL steht für ein breit gefächertes Portfolio, stets spannende und fachlich anspruchsvolle Aufgaben und ein junges, hoch motiviertes Team aus Luftfahrtexperten. Ich nehme aus meiner Zeit insbesondere mit: geht nicht? Gibt’s nicht! Wer leistungsbereit, teamfähig und neugierig ist und noch dazu eine Vorliebe für Kerosingeruch mitbringt, lernt hier, wie man auch die härtesten Nüsse knackt – strukturiert, zielstrebig und gewissenhaft.“ (P. Klußmann, ehemaliger Werksstudent und nunmehr Referent Compliance Management EASA, Flughafen Düsseldorf).

„Luftverkehr ist vielfältig und durch all die beteiligten Partner ein spannendes Projektfeld. Fluglärm, Flugrouten, treibstoffsparende Anflugverfahren, Wirbelschleppen, Bauvorhaben in Flughafennähe, Vorfeldüberwachung - die Themen sind endlos. Flache Hierarchien und das breitgefächerte, bereichsübergreifende Know-how führen zu schnellen Projekterfolgen - immer direkt und persönlich." (S. Blech, StartCargo Trainee Lufthansa Cargo, Global Performance and Safety Management)



April 2018: ETAS auf Internationaler ATM Konferenz in Peking vorgestellt

Am 20.03 eröffnete das 2018 International Symposium on Air Traffic Management for Civil Aviation in China, Peking. Geschäftsführer Hartmut Fricke hielt eine Key Note zum Thema „Airport Challenges to Cope with Single European Sky Performance Targets“ in seiner Funktion als Forscher der TU Dresden. Im Rahmen des Vortrages wurde auch unser System ETAS vorgestellt, was insbesondere bei der LVG Air China auf großes Interesse traf. Air China ist Mitglied der Star Alliance und sieht insofern Synergien, das für Lufthansa in Deutschland laufende ETAS Tool auch strategisch in China einzusetzen, um Vergleichbarkeit in ihrer Flugeffizienz zu prüfen bzw. zu erreichen. Über 250 Gäste aus Politik, Industrie und Forschung waren geladen.

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März 2018: Artikel über hauseigene Kraftstoff- und Emissions-Berechnungssoftware ETAS in Fachzeitschrift Ingenieurspiegel

Die seitens GfL entwickelte Software ETAS (EJPM Based Trajectory Analysis Tool) gestattet die präzise Berechnung des flugspezifischen Kraftstoffverbrauchs für Luftfahrzeuge mit Strahl- und Turboprop-Triebwerken sowie die Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) auf Basis von verfügbaren Luftfahrzeugtrajektorien, wie bspw. Radardaten. Der innovative Charakter sowie die erfolgreiche operative Einführung der Softwarelösung bei der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) waren Anlass, Funktionsweise, Anwendung bei Luftfahrtunternehmen sowie geplante Weiterentwicklungen im Rahmen der diesjährigen Luftfahrtausgabe des Ingenieurspiegels der Fachleserschaft vorzustellen. Der Artikel ist erschienen unter dem Titel „Einführung einer Berechnungssoftware bei der Deutschen Flugsicherung für das Monitoring des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen im Luftverkehr zur Bewertung von Flugverfahren“. Weiterführende Informationen zu unserer Berechnungssoftware finden Sie > hier bzw. sprechen Sie uns direkt an!

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März 2018: Flughafen Braunschweig-Wolfsburg entscheidet sich für Digital Aerodrome Manual (DAM) Software der GfL

Mit Inkrafttreten der Certification Specifications (CS) and Guidance Material (GM) for Aerodromes Design CS-ADR-DSN durch die European Aviation Safety Agency (EASA) am 6. März 2014 wurde eine europaweit einheitliche Richtlinie auf Basis des ICAO Annex 14 umgesetzt. In Ergänzung zu Verordnung (EU) 139/2014 wurden somit neue Vorschriften erlassen, die erstmalig gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und den Erhalt sicherer Flughäfen vorsehen. Bestandteil der Zertifizierung ist auch das Flugplatzhandbuch (Aerodrome Manual), das mit unserer Softwarelösung DAM als digitale Version sowohl mit einer geeigneten Gliederungs- und Filterfunktion als auch einem Dokumentenmanagement inkl. Versionskontrolle zur Verfügung steht. Das DAM kann in weitere Module unseres Safety Management Systems (SMS) leicht integriert werden. Mittlerweile werden unsere SMS Softwarelösungen an zahlreichen deutschen Flughäfen eingesetzt.

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Februar 2018: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung einer verkürzten Anflugbefeuerung am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (IATA-Code: FMO) ist in Betriebsrichtung 07 (ILS CAT I) derzeit eine einfache Anflugbefeuerung ((Simple) Approach Lighting System, (S)ALS) mit einer Länge von 420 m vorgehalten, die insofern von den EASA-Vorgaben für Präzisionsanflugbahnen (Gesamtlänge: 900 m) gemäß CS-ADR-DSN abweicht (siehe Newseintrag September 2017). Um trotz dieser Abweichung sicheren Flugbetrieb gewährleisten zu können, führte GfL eine umfassende Sicherheitsbewertung entsprechend der Empfehlungen der EUROCONTROL durch. Die hierfür durchgeführte Risikoanalyse basierte – neben grundlegenden geometrischen Analysen von Cockpitsichtwinkeln und Hindernisfreihöhen (OCA/H) sowie Piloteninterviews zur Gefahrenidentifikation – insbesondere auf der Durchführung umfangreicher Flugsimulationsversuchen mit ausgebildeten Linienpiloten. So wurden Flugverlaufsdaten anhand spezifischer Szenarien im Simulator aufgezeichnet und anschließend statistisch analysiert, um Aussagen zu Ablagen vom Sollflugpfad, Streuung der Aufsetzpunkte sowie Fluglageparametern zu erhalten. Abschließend konnte nachgewiesen werden, dass die Grundfunktion der ALS trotz verkürzter gewährleistet ist. Im Sinne eines sicherheitsorientierten Flugbetriebes und des ALARP Prinzips-wurden dennoch spezifische Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet.

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Februar 2018: GfL übergibt Aeronautical Study für den Flugbetrieb am Sonderlandeplatz Iserlohn-Sümmern aufgrund der Errichtung von Windenergieanlagen in dessen Nachbereich

Die Energie- und Messtechnik/Windenergie GELSENWASSER AG plant die Errichtung von drei Windenergieanlagen (WEA) westlich des Sonderlandeplatzes (SLP) Iserlohn-Sümmern. Hierbei wurde festgestellt, dass diese die Hindernisbegrenzungsflächen nach NfL I 92/13 durchdringen und zudem Luftraumbereiche, die dem An- und Abflug vornehmlich von kleinen Motorflugzeugen bzw. Schleppverbänden mit Segelflugzeugen dienen, tangieren. Zum Nachweis sicheren Flugbetriebes wurde hierfür eine luftfahrttechnische Untersuchung durchgeführt, die zunächst die Festlegung von Sicherheitsbereichen (u. a. Berücksichtigung von Hindernisanforderungen und Turbulenzen des WEA-Rotors) um die WEA umfasste und anschließend die Risiken in mehreren Prüfstufen analysierte. So wurde die Realisierbarkeit von Überflügen gemäß Minimalanforderungen nach Zulassungsvorschrift (EASA CS 23 für Motorflug sowie NfL II 17/03 für Schleppvorgänge mit Ultraleichtflugzeugen), den Flugleistungsdaten des Referenzluftfahrzeuges gemäß Flughandbuch sowie GPS-Flugverlaufsdaten der Platznutzer geprüft. Aufgrund festgestellter Verletzungen erfolgte im Rahmen der anschließenden Risikobewertung die Ableitung spezifischer Risikominderungsmaßnahmen (insb. Festlegung einer Platzrunde), um dennoch sicheren Flugbetrieb am SLP gewährleisten zu können.

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Januar 2018: ADV-Flughäfen erhalten EASA-Zertifikat

Mit Erlass der Verordnung (EU) 139/2014 auf Basis der Verordnung (EG) 216/2008 durch die Europäische Kommission liegen nun gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und die Erhaltung sicherer Flughäfen vor, die von allen Mitgliedsstaaten – in Deutschland bis zum 31. Dezember 2017 – umzusetzen und der jeweils zuständigen Genehmigungsbehörde zu zertifizieren waren. Der Flughafenverband ADV bestätigt, dass alle deutschen Flughäfen fristgerecht das diesbezügliche EASA-Zertifikat erhalten haben (siehe > hier)
Wir freuen uns sehr für unsere Kunden, die wir mit zahlreichen, teils komplexen Untersuchungen auf diesem wichtigen Weg begleiten durften: Neben der Durchführung detaillierter Sicherheitsbewertungen zur Kompensation spezifischer Richtlinienabweichungen und Entwicklung individueller Softwarelösungen (insb. HTML SMS Tool, siehe > hier) und Airport Conformance Monitor (siehe > hier), begleitete GfL die Konformitätsprüfungen mit Spezialisten teils über Jahre durchgehend auch direkt vor Ort. Nun sind die Flughäfen gefordert, die Einhaltung der hohen Sicherheitsstandards zu überwachen und regelmäßig hierfür Nachweise zu erbringen – für uns bleibt damit der Anspruch, unseren Kunden auch weiterhin mit umfangreicher Expertise stetig zur Seite zu stehen. Informieren Sie sich über unsere diesbezüglichen Leistungen – laden Sie gern unseren EASA Flyer aus dem Downloadbereich!

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Januar 2018: Flughafen Rostock-Laage entscheidet sich für Safety Management System der GfL

Nach intensiven Analysen konnte unser HTML Safety Management System (SMS) Tool den Rostock Airport überzeugen. Das Tool gestattet u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gemäß EASA Vorgaben. In Rostock wird die neueste Version 4.0 zum Einsatz kommen, die auch die Unterstützung mobiler Endgeräte erlaubt. Damit betreiben dann mit Hannover, Dresden und Leipzig/Halle insgesamt vier deutsche Verkehrsflughäfen die neuste Version unseres SMS-Tools, das in Rostock zum April 2018 ausgeliefert werden wird. Informieren Sie sich > hier über dessen Funktionalitäten bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Dezember 2017: GfL/TUD liefern Vertical Profile Assessment Tool (V-PAT) an EUROCONTROL aus

In 2015 erhielt TU Dresden, Professur für Technologie und Logistik des Luftverkehrs gemeinsam mit GfL den Auftrag, das Analysetool VPAT für Massendatenanalysen von Flugtrajektorien im Rahmen von SESAR weiterzuentwickeln und nach JAVA zu portieren. Damit kann es nun unter jedem Betriebssystem (Windows, Linux, MacOS X) eingesetzt werden. Zahlreiche Metriken zur Bewertung des vertikalen Flugverlaufs wurden entwickelt und rechnerseitig mit Fokus auf schnelle Prozessverarbeitung implementiert. Nunmehr können viele tausend Profile nach verschiedensten Performance Parametern hin (z.B. Länge von Zwischenhorizontalsegmenten im Sinkflug im Rahmen von CDO Analysen) quasi parallel analysiert werden. VPAT läuft nun operativ im Directorate Pan-European Single Sky der EUROCONTROL in Brüssel. "I confirm that we are satisfied with the final deliverable and we thank you for the hard work put into the project by your team." sagte David Brain, Operations and Environment, Eurocontrol im Rahmen der Abnahme.

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November 2017: Flughafen Köln/Bonn GmbH ergänzt Sicherheitsbewertung bezüglich Festigkeit der Start- und Landebahnstreifen auf die Runway End Safety Areas (RESA)

Die EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN enthält u. a. konkrete Vorgaben hinsichtlich einzuhaltender Tragfestigkeiten (sog. CBR Wert (California Bearing Ratio) von 15 – 20) des die Start- und Landebahn (SLB) umgebenden Sicherheitsstreifens, die dem Schutz havarierender Luftfahrzeuge bei sog. Veer Off Vorfällen dienen. Diese Untersuchungen sollen nunmehr auf die RESA-Flächen (Runway End Safety Areas) für alle SLB ausgedehnt werden. Gemäß EASA GM1 ADR-DSN.C.235 gelten hier gleiche Anforderungen an die Tragfestigkeit des Untergrundes. Die RESA soll auf diese Weise im Falle des Verlassens der SLB von Luftfahrzeugen (LFZ) im Rahmen einer Havarie (sog. Überschießen Overrun und sog. Unterschießen Undershoot) einerseits Schutz vor schwerwiegenden Strukturschäden (Bruch des Bugfahrwerkes) und andererseits eine ausreichend hohe Verzögerung zur Eingrenzung des Unfallfolgengebietes gewährleisten. Im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Köln Bonn Airport (CGN) wird das durch GfL entwickelte Risikobewertungsmodell (vgl. hierzu Newseintrag März 2016) Anwendung finden. Neben der Tragfestigkeit erfolgt darüber hinaus die Sicherheitsbewertung von Luftfahrzeugkollisionen mit unterirdischen Bauwerken (bspw. Schächte). Anhand dieser Untersuchungsschwerpunkte soll abschließend geprüft werden, ob trotz ggf. vorliegender Richtlinienabweichungen die sichere Durchführung des Flugbetriebes in CGN gewährleistet ist.

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November 2017: GfL übergibt AVINOR Gutachten zur Kapazität des Start-/Landebahnsystems des Flughafen Oslo

Bereits im Jahr 2006 hatte GfL die Kapazität des Parallelbahnsystems des Flughafen Oslo bestimmt, seinerzeit unter planerischer Vision einer 3. Start- und Landebahn für den größten norwegischen Flugplatz. Diese Planungen setzten sich bis heute mit der Realisierung einer Terminalerweiterung in 2017 fort. Für die nächste Dekade ist vorgesehen, ein Departure Manager (D-MAN) System zu installieren, Schnellabrollwege an beiden Pisten zu realisieren und - längerfristiger - die Errichtung einer 3. Start- und Landebahn weiterhin anzustreben. All diese Optionen wurden im nun vorgelegten Gutachten in verschiedenen Szenarien betrachtet. Außerdem wurde die Wirkung einer möglichen Einführung der RECAT-EU Mindeststaffelungswerte auf OSL bestimmt. Methodisch erfolgten die Kapazitätsberechnungen mittels analytischer Warteschlangenmodelle sowie Schnellzeitsimulationen. Die Firma AVINOR ist sowohl Flughafenbetreiber aller kontrollierten Flugplätze in Norwegen als auch Flugsicherungsdienstleister.

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November 2017: Flughafen Köln/Bonn GmbH erweitert Sicherheitsbewertung bezüglich Start- und Landebahnstreifen auf die Runway End Safety Area (RESA)

Die EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN enthält u. a. konkrete Vorgaben hinsichtlich einzuhaltender Tragfestigkeiten (sog. CBR Wert (California Bearing Ratio) von 15 – 20) des die Start- und Landebahn (SLB) umgebenden Sicherheitsstreifens, die dem Schutz havarierender Luftfahrzeuge bei sog. Veer Off Vorfällen dienen. Diese Untersuchungen sollen nunmehr auf die RESA-Flächen (Runway End Safety Areas) für alle SLB ausgedehnt werden. Gemäß EASA GM1 ADR-DSN.C.235 gelten hier gleiche Anforderungen an die Tragfestigkeit des Untergrundes. Die RESA soll auf diese Weise im Falle des Verlassens der SLB von Luftfahrzeugen (LFZ) im Rahmen einer Havarie (sog. Überschießen Overrun und sog. Unterschießen Undershoot) einerseits Schutz vor schwerwiegenden Strukturschäden (Bruch des Bugfahrwerkes) und andererseits eine ausreichend hohe Verzögerung zur Eingrenzung des Unfallfolgengebietes gewährleisten. Im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Köln Bonn Airport (CGN) wird das durch GfL entwickelte Risikobewertungsmodell (vgl. hierzu Newseintrag März 2016) Anwendung finden. Neben der Tragfestigkeit erfolgt darüber hinaus die Sicherheitsbewertung von Luftfahrzeugkollisionen mit unterirdischen Bauwerken (bspw. Schächte). Anhand dieser Untersuchungsschwerpunkte soll abschließend geprüft werden, ob trotz ggf. vorliegender Richtlinienabweichungen die sichere Durchführung des Flugbetriebes in CGN gewährleistet ist.

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Oktober 2017: Kooperation mit der Fraport AG zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main weiter ausgebaut

GfL unterstützt die Fraport AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur sowie Betriebs- und Organisationsstrukturen auf Einhaltung der EASA-Anforderungen. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch interne IT Konzepte für Fraport entwickelt werden. Im Zuge der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine nochmalige Ausdehnung der Zusammenarbeit: GfL-Spezialisten bleiben nun zumindest bis Herbst 2018 in Frankfurt, um die Zertifizierungsprozesse vor Ort zu unterstützen und zu begleiten. Informieren Sie sich über unsere diesbezüglichen Leistungen und laden unseren Flyer aus dem Downloadbereich!

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Oktober 2017: Düsseldorf Airport beauftragt Update des HTML SMS Tools auf Version 4.0

Der Düsseldorf Airport betreibt derzeit das von GfL entwickelte HTML SMS Tool, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde GfL beauftragt, das bestehende System auf die Version 4.0 zu aktualisieren. Das Update umfasst neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte. Mit diesen Funktionen wird die Leistungsfähigkeit des erfolgreichen SMS-Tools nochmals deutlich erhöht. Nach Fertigstellung des Systemupdates wird das HTML SMS Tool Version 4.0 dann an insgesamt vier deutschen Verkehrsflughäfen (Hannover Airport sowie die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle) im Einsatz sein. Informieren Sie sich weiter unter > hier bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Oktober 2017: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung des Externen Risikos für die Insel Föhr

Die Insel Föhr gehört zu den Nordfriesischen Inseln und zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. In diesem Kontext erhielt GfL den Auftrag der Bestimmung externer Risiken (ER) durch Flugbetrieb auf Menschen auf der Insel, fokussiert auf den Betrieb einer Kartbahn nahe des südöstlich auf der Insel, bei der Stadt Wyk auf Föhr gelegenen Verkehrslandeplatzes (VLP). Nach Anwendung des durch GfL entwickelten ER-Modells (siehe weiterführend zur > Methodik) wurde im Endergebnis festgestellt, dass die durch den Flugbetrieb induzierten Einzel- bzw. Gruppenrisiken insbesondere für Kartbahnbesucher bzw. personal sowie ergänzend Anwohner und Feriengäste tolerabel sind. Insofern kann der Kartbahnbetrieb hinsichtlich flugsicherheitstechnischer Belange zukünftig aufrechterhalten werden.

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September 2017: Prüfung auf EASA Kompatibilität des Flughafens Nürnberg bei Betrieb von Luftfahrzeugen mit höherem ICAO Code-Buchstaben

Obwohl der Verkehrsflughafen Nürnberg (IATA-Code: NUE) derzeit die EASA-Zertifizierung für den Flugplatzbezugscode (Aerodrome Reference Code, ARC) 4C beantragt, ist beabsichtigt, auch sog. Code D (u. a. Boeing 757/767), Code E (u. a. Airbus A340/A350) und Code F (u. a. Boeing 748, Lockheed C-5 Galaxy) in geringem Umfang abzufertigen. Mit höherem Flugplatzbezugscode steigen aber die infrastrukturellen Anforderungen (bspw. Breite der Start- und Landebahn sowie Rollbahnen, Mindestabstände, Tragfestigkeiten von Flugbetriebsflächen, Hindernisanforderungen etc.), die somit planerisch nicht erfüllt wären. Um dennoch sicheren Flugbetrieb von (wenigen) LFZ mit höherem Codebuchstaben gewährleisten zu können, wurde GfL beauftragt, nach EASA AMC1/GM1 ADR.OPS.B.090 "Use of the aerodrome by higher code letter aircraft" die Auswirkungen der Auslegungseigenschaften dieser LFZ auf die Flugplatzinfrastruktur/-ausrüstung und den Betrieb zu analysieren und zu bewerten.

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September 2017: Sicherheitsbewertung einer verkürzten Anflugbefeuerung für Präzisionsanflüge am Flughafen Münster/Osnabrück

Hinsichtlich der infrastrukturellen Auslegung der Flughafenanlage sind nach EASA CS ADR DSN konkrete Vorgaben an die Beschaffenheit der Anflugbefeuerung (Approach Lighting System, ALS) formuliert. Diese fordern die Einhaltung aller Dimensionierungseigenschaften der ALS entsprechend der am Flugplatz vorgehaltenen Anflugnavigationsinfrastruktur. Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) sind Instrumentenlandesysteme (ILS) der Betriebsstufe I bzw. II/III (Hauptlanderichtung) eingerichtet. Für CAT I fordern die EASA-Richtlinien eine entsprechende Präzisionsanflugbefeuerung (Precision Approach Lighting System, PALS): PALS für Landebahnen der CAT I sollten aus einer Feuerreihe entlang der verlängerten SLB-Mittellinie bestehen, die sich ausgehend von der Landeschwelle möglichst über eine Länge von 900 m erstreckt. Am Flughafen FMO ist derzeit jedoch nur eine verkürzte Anflugbefeuerung (Simple Approach Lighting System, SALS) mit einer Länge von 420 m vorgehalten. Dieser Sachverhalt wurde behördlich als überprüfungsrelevant eingestuft und wird nun einer Sicherheitsbewertung nach durch GfL entwickelten Verfahren, angelehnt an Empfehlungen der EUROCONTROL, zugeführt. Ergebnisse werden bis Jahresende erwartet.

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August 2017: GfL liefert Version 4.0 des HTML SMS Tools an den Hannover Airport aus

Am Hannover Airport kommt das von GfL entwickelte HTML SMS Tool zum Einsatz, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde das bestehende System auf die Version 4.0 aktualisiert und um spezifische Funktionalitäten erweitert. Neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit erlaubt Version 4.0 insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte. Mit diesen Funktionen wird die Leistungsfähigkeit des erfolgreichen SMS-Tools nochmals deutlich erhöht. Zum aktuellen Zeitpunkt betreiben insgesamt drei deutsche Verkehrsflughäfen – neben Hannover auch die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle – die neuste Version unseres SMS-Tools. Informieren Sie sich > hier über dessen Funktionalitäten bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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Juli 2017: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersuchte GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Zunächst wurden hierfür mithilfe der seitens GfL entwickelten Software GlareTech die Eintrittswahrscheinlichkeiten der Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht berechnet und anschließend die Schadensausmaße qualitativ ermittelt. Hiernach konnten tolerable Risiken nach ICAO PANS-ADR nachgewiesen werden. Infolge wurden Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet, sicherer Flugbetrieb wäre hierdurch gewährleistet.

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Juli 2017: Bebauungsplan für Gelände in unmittelbarer Nähe des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main beschlossen

Bereits im vergangenen Jahr führte GfL im Auftrag der Fraport AG eine umfassende Untersuchung eines Baugeländes durch, das sich westlich des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main unmittelbar unter der Anfluggrundlinie der Landebahn Nordwest (07L) befindet. Das in diesem Rahmen erstellte Gutachten fokussiert auf die fachliche Analyse und Bewertung der drei Fragenkomplexe Hindernissituation, externes Risiko sowie Gefahren durch Wirbelschleppen. Im Detail wurde geprüft, ob trotz zukünftiger Bebauung des Areals sicherer Flugbetrieb möglich ist, dies insbesondere unter Berücksichtigung der freizuhaltenden Hindernisbegrenzungsflächen gemäß EASA. Auf dieser Basis wurde jüngst der Bebauungsplan ohne Änderungen durch die zuständige, städtische Behörde beschlossen. Insofern konnte die durch GfL bereitgestellte Expertise einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss des Verfahrens zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers leisten.

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Juni 2017: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung von Durchdringungen der Hindernisschutzflächen von Gleitwinkelbefeuerung und Anflugbefeuerung am Flughafen Nürnberg

Im Umfeld des internationalen Verkehrsflughafens Nürnberg bestehen großflächige Waldgebiete, die sich wuchsbedingt zunehmend zu Hindernissen für den Luftverkehr entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass sowohl die Hindernisschutzfläche der Gleitwinkelbefeuerung (Precision Approach Path Indicator, PAPI) als auch die sog. Feuerebene der Präzisionsanflugbefeuerung entsprechend EASA CS ADR DSN partiell von Bäumen durchdrungen werden. Dies kann ggf. zur Gefahr der eingeschränkten Sichtbarkeit dieser Befeuerungssysteme für anfliegende Luftfahrzeugbesatzungen durch Abschattung führen, sodass deren Grundfunktionen bzw. Sicherheitsziele (u. a. visuelle Führungshilfe zur Ausrichtung des Luftfahrzeuges bis zum Aufsetzpunkt) nicht gewährleistet sind. Im Rahmen der durchzuführenden Sicherheitsbewertung wurden demnach die flugbetrieblichen Risiken untersucht, die aus derartigen Abschattungen von Befeuerungseinheiten resultieren. Hierfür wurden zunächst potenzielle Abschattungsbereiche unter Verwendung der veröffentlichten Gleitwinkel am Flughafen Nürnberg ermittelt. Anschließend wurden auf Basis von Radardaten statistische Auswertungen von Flugverläufen durchgeführt und Eintrittswahrscheinlichkeiten für das Einfliegen in diese Abschattungsbereiche quantifiziert. Unter Berücksichtigung möglicher Schadensausmaße bei Gefahreneintritt wurden schließlich die Risiken ermittelt und anhand standardisierter Verfahren bewertet.

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Juni 2017: DFS beauftragt Leistungsoptimierung des ETAS-Flugprofilanalysetools mittels Echtzeitdaten

Nachdem die erfolgreiche Abnahme der ETAS-Version 2.1 durch die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) erfolgt ist (siehe News Januar 2017), wurde nunmehr eine Leistungsoptimierung des Flugprofilanalysetools beauftragt. Mittels Bereitstellung von Echtzeitdaten für insgesamt fünf Luftfahrzeugmuster (u. a. Airbus A319, Boeing 737 und Boeing 777) auf Basis sog. FDR-Aufzeichnungen (Flight Data Recorder), erfolgt eine umfassende Leistungsoptimierung spezifischer Funktionalitäten. Im Fokus steht dabei die Präzisierung der Berechnungsergebnisse von Kraftstoffverbrauch sowie Schadstoffemissionen von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken. Ergebnisse werden im August 2017 erwartet.

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Juni 2017: Stadt Freiburg im Breisgau veröffentlicht GfL-Gutachten zur Ermittlung externer Risiken für Besucher des geplanten SC-Stadions während Fußballspielen

Die Stadt Freiburg im Breisgau plant den Neubau des Stadions für den SC Freiburg in unmittelbarer Nähe des Verkehrslandeplatzes (VLP) Freiburg. Im Zuge bisher erfolgter Untersuchungen (siehe > News Archiv) sollte im Rahmen des Gutachtens weiterführend die Vereinbarkeit des Flugbetriebes am VLP Freiburg mit den aktuellen Stadionplanungen bewertet werden. Hierbei wurde auf die Bestimmung des sog. Externen Risikos (ER) fokussiert, das Aussagen zum durch den Flugbetrieb induzierten Gefährdungspotenzial für am Luftverkehr unbeteiligte Personen ermöglicht, bspw. verursacht durch Absturz eines Luftfahrzeuges in unmittelbarer Stadionnähe (siehe weiterführend zur > Methodik ). Diesbezüglich erfolgte zum einen die Ermittlung des Einzelrisikos und zum anderen des Gruppenrisikos anhand spezifischer Szenarien, die den Alltagsbetrieb, Drittveranstaltungen sowie die Zeiträume vor, nach und während eines Fußballspiels berücksichtigen. Zur abschließenden Risikobewertung wurde das ermittelte Einzelrisiko anerkannten Grenzwerten sowie das Gruppenrisiko einer spezifischen Grenzrisikokurve gegenübergestellt. Hieraus wurden sodann alternativ anwendbare Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet, die eine Kontingentierung der Flugbewegungen bzw. Einstellung des Flugbetriebes umfassen.

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Juni 2017: GfL führt Flugleistungsberechnungen für die neuesten Luftfahrzeugmuster des Herstellers Airbus am Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder im Auftrag der Airbus Operations GmbH durch

GfL wurde von der Airport Operations GmbH beauftragt, Flugleistungsberechnungen zur Ermittlung erforderlicher Start- und Landestrecken mittels zertifizierter Simulations- und Berechnungsprogramme durchzuführen. Highlight und gleichzeitige Herausforderung ist hierbei, dass diese Berechnungen für neue, gegenwärtig noch nicht im Regelbetrieb operierende Airbus-Modelle (u. a. Airbus A350-1000 und A380plus) durchgeführt werden! Auf diese Weise sollen potenzielle Streckenerfordernisse bzw. Massebeschränkungen für diese neuen Luftfahrzeugmuster beim zukünftigen Betrieb am Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder abgeleitet werden. Einhergehend erfolgt zudem die Prüfung infrastruktureller Auslegungskriterien entsprechend EASA/ICAO, insb. sofern Notwendigkeit zur Anpassungen der Flugbetriebsflächen aus Basis der Flugleistungsberechnungen erkannt wird.

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Juni 2017: GfL mit wissenschaftlicher Publikation beim diesjährigen 12. ATM Seminar in den USA vertreten

Das ATM (Air Traffic Management Research and Development) Seminar, das von FAA und EUROCONTROL seit 1997 als wohl bedeutendster ATM-Event weltweit organisiert wird und sich die Entwicklung effizienter, globaler Lösungen im ATM-Bereich zum Ziel setzt, findet dieses Jahr vom 27. bis 30. Juni in Seattle, WA statt. Erneut wird GfL bei dieser international anerkannten Expertenkonferenz vertreten sein, dieses Mal mit einem Paper mit dem Titel „Fuel Burn Estimation Modeling for ATM Benchmark Applications Perspectives from an International Collaboration“. Dieses in internationaler Kooperation (u. a. FAA und Airservices Australia) erstellte Paper thematisiert die Genauigkeit von Modellen zur Abschätzung von Kraftstoffverbräuchen, die für verschiedene Arten von Nutzenanalysen bezüglich Optimierungen im ATM-Bereich benötigt werden. Weitere Informationen zum Seminar (u. a. Agenda) finden Sie unter > http://www.atmseminarus.org.

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Mai 2017: GfL liefert Version 4.0 des HTML SMS Tools an die Mitteldeutsche Flughafen AG aus

Die Mitteldeutsche Flughafen AG betreibt die beiden sächsischen Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig/Halle. An beiden Standorten kommt das von GfL entwickelte HTML SMS Tool zum Einsatz, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde auf die Version 4.0 umgestellt. Neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit wurde insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte implementiert. Somit wird den beiden Flughäfen weiterhin ein leistungsstarkes SMS-Tool zur Verfügung stehen. Informieren Sie sich siehe auch > hier über unser SMS-Tool bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

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März 2017: Bestimmung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersucht GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Hierbei werden methodisch unter Berücksichtigung der exakten Lage und Ausrichtung der PV-Module und der tages- und jahreszeitabhängigen Sonnenstände die Reflexionshäufigkeit von Sonnenlicht direkt in die An- und Abflugbereiche des Flugplatzes ermittelt. Sodann werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Blendung eines während dieser Zeiten an- oder abfliegenden Luftfahrzeuges berechnet. Auf Basis empirischer Analysen werden schließlich mögliche Schadensausmaße im Falle der Blendung ermittelt und die hieraus resultierenden Risiken auf Akzeptanz geprüft. Mögliche Risikominderungsmaßnahmen umfassen alternative Standortauswahlen sowie die Ausrichtung der PV-Module in Azimut und Elevation. Für derartige Fragestellungen findet die durch GfL entwickelte Software GlareTech Anwendung. Mit GlareTech sind Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht selbst für großflächige PV-Anlagen präzise und schnell zu berechnen, sodass kurze Projektlaufzeiten für unsere Kunden resultieren. Erste Ergebnisse sind im Mai zu erwarten.

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März 2017: Weitere signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main zur Sanierung eines vorfeldnahen Gebäudes abgeschlossen

Im Rahmen der Planungen zur Sanierung eines vorfeldnahen Bürogebäudes am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main war neuerlich nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) eine signaturtechnische Untersuchung der CNS-Anlagen gefordert. Erneut wurde die in Kooperation mit unserem Partner FCS Flight Calibration Services GmbH bewährte Methodik angewandt (siehe News Februar 2017). Zusätzlich wurden zur Sicherstellung möglichst detaillierter Eingangsdaten der signaturtechnischen Analysen das Dämpfungsverhalten einzelner Fassadenmaterialien in den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vor Prüfung ermittelt und die Ergebnisse in den Berechnungen der elektromagnetischen Streufelder eingebunden. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit in der Abbildung der Radaranlagenparameter und deren Reflexionsverhalten bei Auftreffen auf Gebäudeoberflächen erreicht und sichergestellt.

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Februar 2017: Signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Flughafen Frankfurt Main für neue Feuerwache abgeschlossen

Im Rahmen der Bauplanung für eine neue Feuerwache im Süden des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main muss nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) auch eine signaturtechnische Untersuchung der CNS Anlagen auf Störfreiheit erfolgen. Zusammen mit unserem auf Hochfrequenztechnik spezialisierten Partner FCS Flight Calibration Services GmbH wurde für die Fraport AG eine Analyse des möglichen Störpotenzials der geplanten Feuerwache auf den Betrieb von Radar- und Funknavigationsanlagen untersucht. Im Besonderen sind von möglicher Störung die Landekurs- und Gleitwegsender der Landebahnen sowie Flughafenüberwachungsradare (ASR), und hier speziell das Sekundärradar (SSR), betroffen. Zur Prüfung der Radaranlagen setzen wir hochmoderne Solver-Software für Nah- und Fernfelduntersuchungen ein, die eine Bestimmung der elektromagnetischen Streufelder als hybrides Verfahren aus "Momentenmethode" (MoM) und "Physikalischer Optik" (PO) erlaubt. Mit diesem Prüfverfahren bieten wir die derzeit modernste, verlässlichste Methodik an. Im Ergebnis der Streufeldanalysen wurden auch Risikominderungsmaßnahmen in Bezug auf Fassadengestaltung sowie Materialauswahl geprüft. Die Vorgehensweise der Untersuchung wurde dabei frühzeitig mit dem Betreiber der betroffenen Anlagen, der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), abgestimmt. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit bei der Abbildung der Radaranlagenparameter erreicht und sichergestellt.

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Januar 2017: Entwicklung innovativer Flugplanungssoftware für kommerzielle Luftfahrzeuge - BMWI gefördertes Forschungsprojekt „ProfiFuel“ mit JEPPESEN und TU Dresden gestartet

Im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) V erhielt das Konsortium um JEPPESEN den Zuschlag für die Erforschung und Entwicklung neuer Flugplanungsfunktionen bordseitiger Pilotenunterstützungssysteme (Electronic Flight Bag, EFB). GfL strebt an, seine verschiedenen, bereits am Markt erfolgreich eingeführten Softwareprodukte gezielt für den bordseitigen Einsatz weiterzuentwickeln. Mit ProfiFuel sollen Tools entstehen, die insbesondere Luftverkehrsgesellschaften bzw. Piloten im Cockpit zukünftig die Anzeige ökologisch und ökonomisch optimaler Flugverläufe in Echtzeit erlauben und diese zum Zwecke der Entscheidungsfindung geeignet zur Anzeige bringen. Die Firma JEPPESEN ist Marktführer im Bereich EFB Systeme, die TU Dresden entwickelt seit Jahren multikriterielle Optimierungssoftware für Flugplanungsaufgaben. ProfiFuel wird über drei Jahre laufen, wir halten Sie informiert!

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Januar 2017: Norwegische Flugsicherung AVINOR lässt RWY Kapazität des Flughafen Oslo neuerlich bestimmen

Bereits im Jahr 2006 hatte GfL die Kapazität des Parallelbahnsystems des Flughafen Oslo bestimmt, seinerzeit unter planerischer Vision einer 3. Start- und Landebahn für den größten norwegischen Flugplatz. Diese Planungen dauern bis heute an, allerdings wurden luftseitig zwischenzeitlich zahlreiche Erweiterungen realisiert. Zudem wurden für den Flughafen innovative An- und Abflugverfahren eingerichtet, u.a. das Point Merge System (PMS) sowie RNP AR Anflugverfahren. GfL erhielt nun den Auftrag seitens der Norwegischen Flugsicherung AVINOR, die auch den Flughafen Oslo betreibt, der umfänglichen Aktualisierung der Kapazitätswerte des Bahnsystems. Es werden analytische Warteschlangenmodelle sowie Schnellzeitsimulationen zum Einsatz kommen. Ergebnisse sind für Mai 2017 zu erwarten.

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Januar 2017: DFS nimmt um neue Funktionalitäten erweitertes ETAS-Flugprofilanalysetool ab (Version 2.1)

Nach erfolgreicher Übergabe des Tools ETAS 2.0 zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken an die Deutsche Flugsicherung GmbH im September 2016 (siehe News September 2016), erfolgte in einem abschließenden Schritt die Erweiterung des Tools um weitere Funktionalitäten. Nunmehr gestattet die Version 2.1 auch die Kraftstoffberechnung für LFZ mit Turboprop-Triebwerken. Darüber hinaus erfolgte die Implementierung von Berechnungsroutinen zur Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) für LFZ beider Triebwerkskonfigurationen. Somit verfügt die DFS somit nun über eine leistungsfähige Berechnungsumgebung, welche die Aus- und Bewertung täglich durchgeführter Flugbewegungen auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen ermöglicht. Demnach kann die neue Version ETAS 2.1 nun einen wichtigen Beitrag zur Flugprofiloptimierung und damit einhergehender Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen liefern.

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