Logo GfL  
  Home    Unternehmen    Leistungen    News Archiv    Referenzen    Downloads    Jobs    Kontakt    Impressum       
 Home 

Willkommen bei der GfL - „the safety maker in aviation“

Die Gesellschaft für Luftverkehrsforschung mbH (GfL) engagiert sich seit 1995 beratend und gutachterlich im Bereich sicherer Flugbetrieb, Flughafenplanung und ATM-Verfahrensplanung. Die Geschäftsführung trägt den Status Sachverständiger für Luftfahrt sowohl in Deutschland als seit 2011 nun auch für Österreich. Das Leistungsspektrum umfasst Sicherheitsanalysen für den Luftverkehr, Planungsleistungen im Flughafenbereich, Luftraumanalysen im An- und Abflugbereich von Flugplätzen und Unterstützung in der Genehmigung nicht EASA-/ICAO-konformer Planungselemente. Die fundierte Beratung in luftverkehrlichen Spezialfragen (Recht, Umwelt und Anlagentechnik) in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern vervollständigt das Angebot der GfL.

GfL bietet auch ATM- und Airport-Softwarelösungen an: Hierzu zählen operative Safety Management Systeme (SMS) für Flugplätze und Luftverkehrsgesellschaften, spezielle Risikoanalysesoftware für TMA-Gebiete sowie Terminal- und luft-/landseitige Schnellzeitsimulationen für den Flughafenbetrieb. Wir sind stolz darauf, dass unsere Systeme bei unseren Kunden beanstandungsfrei seit vielen Jahren in Betrieb sind.

Sie sind interessiert an den Aufgaben der GfL und suchen einen herausfordernden Job? Melden Sie sich bei uns!

Das sagen andere über uns:

„Die GfL steht für ein breit gefächertes Portfolio, stets spannende und fachlich anspruchsvolle Aufgaben und ein junges, hoch motiviertes Team aus Luftfahrtexperten. Ich nehme aus meiner Zeit insbesondere mit: geht nicht? Gibt’s nicht! Wer leistungsbereit, teamfähig und neugierig ist und noch dazu eine Vorliebe für Kerosingeruch mitbringt, lernt hier, wie man auch die härtesten Nüsse knackt – strukturiert, zielstrebig und gewissenhaft.“ (P. Klußmann, ehemaliger Werksstudent und nunmehr Referent Compliance Management EASA, Flughafen Düsseldorf).

„Luftverkehr ist vielfältig und durch all die beteiligten Partner ein spannendes Projektfeld. Fluglärm, Flugrouten, treibstoffsparende Anflugverfahren, Wirbelschleppen, Bauvorhaben in Flughafennähe, Vorfeldüberwachung - die Themen sind endlos. Flache Hierarchien und das breitgefächerte, bereichsübergreifende Know-how führen zu schnellen Projekterfolgen - immer direkt und persönlich." (S. Blech, StartCargo Trainee Lufthansa Cargo, Global Performance and Safety Management)



September 2017: Prüfung auf EASA Kompatibilität des Flughafens Nürnberg bei Betrieb von Luftfahrzeugen mit höherem ICAO Code-Buchstaben

Obwohl der Verkehrsflughafen Nürnberg (IATA-Code: NUE) derzeit die EASA-Zertifizierung für den Flugplatzbezugscode (Aerodrome Reference Code, ARC) 4C beantragt, ist beabsichtigt, auch sog. Code D (u. a. Boeing 757/767), Code E (u. a. Airbus A340/A350) und Code F (u. a. Boeing 748, Lockheed C-5 Galaxy) in geringem Umfang abzufertigen. Mit höherem Flugplatzbezugscode steigen aber die infrastrukturellen Anforderungen (bspw. Breite der Start- und Landebahn sowie Rollbahnen, Mindestabstände, Tragfestigkeiten von Flugbetriebsflächen, Hindernisanforderungen etc.), die somit planerisch nicht erfüllt wären. Um dennoch sicheren Flugbetrieb von (wenigen) LFZ mit höherem Codebuchstaben gewährleisten zu können, wurde GfL beauftragt, nach EASA AMC1/GM1 ADR.OPS.B.090 "Use of the aerodrome by higher code letter aircraft" die Auswirkungen der Auslegungseigenschaften dieser LFZ auf die Flugplatzinfrastruktur/-ausrüstung und den Betrieb zu analysieren und zu bewerten.

oben


September 2017: Sicherheitsbewertung einer verkürzten Anflugbefeuerung für Präzisionsanflüge am Flughafen Münster/Osnabrück

Hinsichtlich der infrastrukturellen Auslegung der Flughafenanlage sind nach EASA CS ADR DSN konkrete Vorgaben an die Beschaffenheit der Anflugbefeuerung (Approach Lighting System, ALS) formuliert. Diese fordern die Einhaltung aller Dimensionierungseigenschaften der ALS entsprechend der am Flugplatz vorgehaltenen Anflugnavigationsinfrastruktur. Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) sind Instrumentenlandesysteme (ILS) der Betriebsstufe I bzw. II/III (Hauptlanderichtung) eingerichtet. Für CAT I fordern die EASA-Richtlinien eine entsprechende Präzisionsanflugbefeuerung (Precision Approach Lighting System, PALS): PALS für Landebahnen der CAT I sollten aus einer Feuerreihe entlang der verlängerten SLB-Mittellinie bestehen, die sich ausgehend von der Landeschwelle möglichst über eine Länge von 900 m erstreckt. Am Flughafen FMO ist derzeit jedoch nur eine verkürzte Anflugbefeuerung (Simple Approach Lighting System, SALS) mit einer Länge von 420 m vorgehalten. Dieser Sachverhalt wurde behördlich als überprüfungsrelevant eingestuft und wird nun einer Sicherheitsbewertung nach durch GfL entwickelten Verfahren, angelehnt an Empfehlungen der EUROCONTROL, zugeführt. Ergebnisse werden bis Jahresende erwartet.

oben


August 2017: GfL liefert Version 4.0 des HTML SMS Tools an den Hannover Airport aus

Am Hannover Airport kommt das von GfL entwickelte HTML SMS Tool zum Einsatz, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde das bestehende System auf die Version 4.0 aktualisiert und um spezifische Funktionalitäten erweitert. Neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit erlaubt Version 4.0 insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte. Mit diesen Funktionen wird die Leistungsfähigkeit des erfolgreichen SMS-Tools nochmals deutlich erhöht. Zum aktuellen Zeitpunkt betreiben insgesamt drei deutsche Verkehrsflughäfen – neben Hannover auch die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle – die neuste Version unseres SMS-Tools. Informieren Sie sich > hier über dessen Funktionalitäten bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

oben


Juli 2017: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersuchte GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Zunächst wurden hierfür mithilfe der seitens GfL entwickelten Software GlareTech die Eintrittswahrscheinlichkeiten der Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht berechnet und anschließend die Schadensausmaße qualitativ ermittelt. Hiernach konnten tolerable Risiken nach ICAO PANS-ADR nachgewiesen werden. Infolge wurden Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet, sicherer Flugbetrieb wäre hierdurch gewährleistet.

oben


Juli 2017: Bebauungsplan für Gelände in unmittelbarer Nähe des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main beschlossen

Bereits im vergangenen Jahr führte GfL im Auftrag der Fraport AG eine umfassende Untersuchung eines Baugeländes durch, das sich westlich des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main unmittelbar unter der Anfluggrundlinie der Landebahn Nordwest (07L) befindet. Das in diesem Rahmen erstellte Gutachten fokussiert auf die fachliche Analyse und Bewertung der drei Fragenkomplexe Hindernissituation, externes Risiko sowie Gefahren durch Wirbelschleppen. Im Detail wurde geprüft, ob trotz zukünftiger Bebauung des Areals sicherer Flugbetrieb möglich ist, dies insbesondere unter Berücksichtigung der freizuhaltenden Hindernisbegrenzungsflächen gemäß EASA. Auf dieser Basis wurde jüngst der Bebauungsplan ohne Änderungen durch die zuständige, städtische Behörde beschlossen. Insofern konnte die durch GfL bereitgestellte Expertise einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss des Verfahrens zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers leisten.

oben


Juni 2017: GfL übergibt Gutachten zur Sicherheitsbewertung von Durchdringungen der Hindernisschutzflächen von Gleitwinkelbefeuerung und Anflugbefeuerung am Flughafen Nürnberg

Im Umfeld des internationalen Verkehrsflughafens Nürnberg bestehen großflächige Waldgebiete, die sich wuchsbedingt zunehmend zu Hindernissen für den Luftverkehr entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass sowohl die Hindernisschutzfläche der Gleitwinkelbefeuerung (Precision Approach Path Indicator, PAPI) als auch die sog. Feuerebene der Präzisionsanflugbefeuerung entsprechend EASA CS ADR DSN partiell von Bäumen durchdrungen werden. Dies kann ggf. zur Gefahr der eingeschränkten Sichtbarkeit dieser Befeuerungssysteme für anfliegende Luftfahrzeugbesatzungen durch Abschattung führen, sodass deren Grundfunktionen bzw. Sicherheitsziele (u. a. visuelle Führungshilfe zur Ausrichtung des Luftfahrzeuges bis zum Aufsetzpunkt) nicht gewährleistet sind. Im Rahmen der durchzuführenden Sicherheitsbewertung wurden demnach die flugbetrieblichen Risiken untersucht, die aus derartigen Abschattungen von Befeuerungseinheiten resultieren. Hierfür wurden zunächst potenzielle Abschattungsbereiche unter Verwendung der veröffentlichten Gleitwinkel am Flughafen Nürnberg ermittelt. Anschließend wurden auf Basis von Radardaten statistische Auswertungen von Flugverläufen durchgeführt und Eintrittswahrscheinlichkeiten für das Einfliegen in diese Abschattungsbereiche quantifiziert. Unter Berücksichtigung möglicher Schadensausmaße bei Gefahreneintritt wurden schließlich die Risiken ermittelt und anhand standardisierter Verfahren bewertet.

oben


Juni 2017: DFS beauftragt Leistungsoptimierung des ETAS-Flugprofilanalysetools mittels Echtzeitdaten

Nachdem die erfolgreiche Abnahme der ETAS-Version 2.1 durch die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) erfolgt ist (siehe News Januar 2017), wurde nunmehr eine Leistungsoptimierung des Flugprofilanalysetools beauftragt. Mittels Bereitstellung von Echtzeitdaten für insgesamt fünf Luftfahrzeugmuster (u. a. Airbus A319, Boeing 737 und Boeing 777) auf Basis sog. FDR-Aufzeichnungen (Flight Data Recorder), erfolgt eine umfassende Leistungsoptimierung spezifischer Funktionalitäten. Im Fokus steht dabei die Präzisierung der Berechnungsergebnisse von Kraftstoffverbrauch sowie Schadstoffemissionen von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken. Ergebnisse werden im August 2017 erwartet.

oben


Juni 2017: Stadt Freiburg im Breisgau veröffentlicht GfL-Gutachten zur Ermittlung externer Risiken für Besucher des geplanten SC-Stadions während Fußballspielen

Die Stadt Freiburg im Breisgau plant den Neubau des Stadions für den SC Freiburg in unmittelbarer Nähe des Verkehrslandeplatzes (VLP) Freiburg. Im Zuge bisher erfolgter Untersuchungen (siehe > News Archiv) sollte im Rahmen des Gutachtens weiterführend die Vereinbarkeit des Flugbetriebes am VLP Freiburg mit den aktuellen Stadionplanungen bewertet werden. Hierbei wurde auf die Bestimmung des sog. Externen Risikos (ER) fokussiert, das Aussagen zum durch den Flugbetrieb induzierten Gefährdungspotenzial für am Luftverkehr unbeteiligte Personen ermöglicht, bspw. verursacht durch Absturz eines Luftfahrzeuges in unmittelbarer Stadionnähe (siehe weiterführend zur > Methodik ). Diesbezüglich erfolgte zum einen die Ermittlung des Einzelrisikos und zum anderen des Gruppenrisikos anhand spezifischer Szenarien, die den Alltagsbetrieb, Drittveranstaltungen sowie die Zeiträume vor, nach und während eines Fußballspiels berücksichtigen. Zur abschließenden Risikobewertung wurde das ermittelte Einzelrisiko anerkannten Grenzwerten sowie das Gruppenrisiko einer spezifischen Grenzrisikokurve gegenübergestellt. Hieraus wurden sodann alternativ anwendbare Risikominderungsmaßnahmen abgeleitet, die eine Kontingentierung der Flugbewegungen bzw. Einstellung des Flugbetriebes umfassen.

oben


Juni 2017: GfL führt Flugleistungsberechnungen für die neuesten Luftfahrzeugmuster des Herstellers Airbus am Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder im Auftrag der Airbus Operations GmbH durch

GfL wurde von der Airport Operations GmbH beauftragt, Flugleistungsberechnungen zur Ermittlung erforderlicher Start- und Landestrecken mittels zertifizierter Simulations- und Berechnungsprogramme durchzuführen. Highlight und gleichzeitige Herausforderung ist hierbei, dass diese Berechnungen für neue, gegenwärtig noch nicht im Regelbetrieb operierende Airbus-Modelle (u. a. Airbus A350-1000 und A380plus) durchgeführt werden! Auf diese Weise sollen potenzielle Streckenerfordernisse bzw. Massebeschränkungen für diese neuen Luftfahrzeugmuster beim zukünftigen Betrieb am Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder abgeleitet werden. Einhergehend erfolgt zudem die Prüfung infrastruktureller Auslegungskriterien entsprechend EASA/ICAO, insb. sofern Notwendigkeit zur Anpassungen der Flugbetriebsflächen aus Basis der Flugleistungsberechnungen erkannt wird.

oben


Juni 2017: GfL mit wissenschaftlicher Publikation beim diesjährigen 12. ATM Seminar in den USA vertreten

Das ATM (Air Traffic Management Research and Development) Seminar, das von FAA und EUROCONTROL seit 1997 als wohl bedeutendster ATM-Event weltweit organisiert wird und sich die Entwicklung effizienter, globaler Lösungen im ATM-Bereich zum Ziel setzt, findet dieses Jahr vom 27. bis 30. Juni in Seattle, WA statt. Erneut wird GfL bei dieser international anerkannten Expertenkonferenz vertreten sein, dieses Mal mit einem Paper mit dem Titel „Fuel Burn Estimation Modeling for ATM Benchmark Applications Perspectives from an International Collaboration“. Dieses in internationaler Kooperation (u. a. FAA und Airservices Australia) erstellte Paper thematisiert die Genauigkeit von Modellen zur Abschätzung von Kraftstoffverbräuchen, die für verschiedene Arten von Nutzenanalysen bezüglich Optimierungen im ATM-Bereich benötigt werden. Weitere Informationen zum Seminar (u. a. Agenda) finden Sie unter > http://www.atmseminarus.org.

oben


Mai 2017: GfL liefert Version 4.0 des HTML SMS Tools an die Mitteldeutsche Flughafen AG aus

Die Mitteldeutsche Flughafen AG betreibt die beiden sächsischen Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig/Halle. An beiden Standorten kommt das von GfL entwickelte HTML SMS Tool zum Einsatz, das u. a. die Erfassung, Verwaltung und Auditierung sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und Prozesse gestattet. Nunmehr wurde auf die Version 4.0 umgestellt. Neben generellen Leistungsoptimierungen und vereinfachter Bedienbarkeit wurde insbesondere auch die Unterstützung mobiler Endgeräte implementiert. Somit wird den beiden Flughäfen weiterhin ein leistungsstarkes SMS-Tool zur Verfügung stehen. Informieren Sie sich siehe auch > hier über unser SMS-Tool bzw. kontaktieren Sie uns zur Entwicklung Ihrer individuellen Systemlösung.

oben


April 2017: Fraport und GfL erweitern neuerlich Kooperation zur Unterstützung der EASA Zertifizierung des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main

GfL unterstützt die Fraport AG seit 2014 bei der Prüfung ihrer Flughafeninfrastruktur sowie Betriebs- und Organisationsstrukturen auf Einhaltung der EASA-Anforderungen. Aufgrund der enormen Komplexität des größten deutschen Flughafens handelt es sich bei diesem Projekt um eine mehrjährige Teamarbeit, im Laufe derer auch interne IT Konzepte für Fraport entwickelt werden. Im Zuge der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbarten GfL und Fraport eine Erweiterung der Zusammenarbeit: Ab Mai 2017 werden permanent zwei GfL-Spezialisten in Frankfurt die Zertifizierungsprozesse vor Ort unterstützen und begleiten. Informieren Sie sich über unsere diesbezüglichen Leistungen und laden unseren Flyer aus dem Downloadbereich!

oben


März 2017: Bestimmung der Blendungswahrscheinlichkeit durch PV-Anlagen für An-/Abflüge am VLP Freiburg

Im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau untersucht GfL im Rahmen einer flugbetrieblichen Risikoanalyse die mögliche Blendung von Luftfahrzeugführern im An- und Abflug auf den Verkehrslandeplatz (VLP) Freiburg, verursacht durch die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Module) unmittelbar zum Flughafengelände. Hierbei werden methodisch unter Berücksichtigung der exakten Lage und Ausrichtung der PV-Module und der tages- und jahreszeitabhängigen Sonnenstände die Reflexionshäufigkeit von Sonnenlicht direkt in die An- und Abflugbereiche des Flugplatzes ermittelt. Sodann werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die Blendung eines während dieser Zeiten an- oder abfliegenden Luftfahrzeuges berechnet. Auf Basis empirischer Analysen werden schließlich mögliche Schadensausmaße im Falle der Blendung ermittelt und die hieraus resultierenden Risiken auf Akzeptanz geprüft. Mögliche Risikominderungsmaßnahmen umfassen alternative Standortauswahlen sowie die Ausrichtung der PV-Module in Azimut und Elevation. Für derartige Fragestellungen findet die durch GfL entwickelte Software GlareTech Anwendung. Mit GlareTech sind Blendungswirkungen durch reflektiertes Sonnenlicht selbst für großflächige PV-Anlagen präzise und schnell zu berechnen, sodass kurze Projektlaufzeiten für unsere Kunden resultieren. Erste Ergebnisse sind im Mai zu erwarten.

oben


März 2017: Weitere signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main zur Sanierung eines vorfeldnahen Gebäudes abgeschlossen

Im Rahmen der Planungen zur Sanierung eines vorfeldnahen Bürogebäudes am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main war neuerlich nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) eine signaturtechnische Untersuchung der CNS-Anlagen gefordert. Erneut wurde die in Kooperation mit unserem Partner FCS Flight Calibration Services GmbH bewährte Methodik angewandt (siehe News Februar 2017). Zusätzlich wurden zur Sicherstellung möglichst detaillierter Eingangsdaten der signaturtechnischen Analysen das Dämpfungsverhalten einzelner Fassadenmaterialien in den Messeinrichtungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vor Prüfung ermittelt und die Ergebnisse in den Berechnungen der elektromagnetischen Streufelder eingebunden. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit in der Abbildung der Radaranlagenparameter und deren Reflexionsverhalten bei Auftreffen auf Gebäudeoberflächen erreicht und sichergestellt.

oben


Februar 2017: Signaturtechnische Untersuchungen von ILS und ASR am Flughafen Frankfurt Main für neue Feuerwache abgeschlossen

Im Rahmen der Bauplanung für eine neue Feuerwache im Süden des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main muss nach § 18a LuftVG gemäß Vorgabe der zuständigen Genehmigungsbehörde des Landes sowie des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) auch eine signaturtechnische Untersuchung der CNS Anlagen auf Störfreiheit erfolgen. Zusammen mit unserem auf Hochfrequenztechnik spezialisierten Partner FCS Flight Calibration Services GmbH wurde für die Fraport AG eine Analyse des möglichen Störpotenzials der geplanten Feuerwache auf den Betrieb von Radar- und Funknavigationsanlagen untersucht. Im Besonderen sind von möglicher Störung die Landekurs- und Gleitwegsender der Landebahnen sowie Flughafenüberwachungsradare (ASR), und hier speziell das Sekundärradar (SSR), betroffen. Zur Prüfung der Radaranlagen setzen wir hochmoderne Solver-Software für Nah- und Fernfelduntersuchungen ein, die eine Bestimmung der elektromagnetischen Streufelder als hybrides Verfahren aus "Momentenmethode" (MoM) und "Physikalischer Optik" (PO) erlaubt. Mit diesem Prüfverfahren bieten wir die derzeit modernste, verlässlichste Methodik an. Im Ergebnis der Streufeldanalysen wurden auch Risikominderungsmaßnahmen in Bezug auf Fassadengestaltung sowie Materialauswahl geprüft. Die Vorgehensweise der Untersuchung wurde dabei frühzeitig mit dem Betreiber der betroffenen Anlagen, der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), abgestimmt. Hierdurch ist eine einzigartige Genauigkeit bei der Abbildung der Radaranlagenparameter erreicht und sichergestellt.

oben


Januar 2017: Entwicklung innovativer Flugplanungssoftware für kommerzielle Luftfahrzeuge - BMWI gefördertes Forschungsprojekt „ProfiFuel“ mit JEPPESEN und TU Dresden gestartet

Im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo) V erhielt das Konsortium um JEPPESEN den Zuschlag für die Erforschung und Entwicklung neuer Flugplanungsfunktionen bordseitiger Pilotenunterstützungssysteme (Electronic Flight Bag, EFB). GfL strebt an, seine verschiedenen, bereits am Markt erfolgreich eingeführten Softwareprodukte gezielt für den bordseitigen Einsatz weiterzuentwickeln. Mit ProfiFuel sollen Tools entstehen, die insbesondere Luftverkehrsgesellschaften bzw. Piloten im Cockpit zukünftig die Anzeige ökologisch und ökonomisch optimaler Flugverläufe in Echtzeit erlauben und diese zum Zwecke der Entscheidungsfindung geeignet zur Anzeige bringen. Die Firma JEPPESEN ist Marktführer im Bereich EFB Systeme, die TU Dresden entwickelt seit Jahren multikriterielle Optimierungssoftware für Flugplanungsaufgaben. ProfiFuel wird über drei Jahre laufen, wir halten Sie informiert!

oben


Januar 2017: Norwegische Flugsicherung AVINOR lässt RWY Kapazität des Flughafen Oslo neuerlich bestimmen

Bereits im Jahr 2006 hatte GfL die Kapazität des Parallelbahnsystems des Flughafen Oslo bestimmt, seinerzeit unter planerischer Vision einer 3. Start- und Landebahn für den größten norwegischen Flugplatz. Diese Planungen dauern bis heute an, allerdings wurden luftseitig zwischenzeitlich zahlreiche Erweiterungen realisiert. Zudem wurden für den Flughafen innovative An- und Abflugverfahren eingerichtet, u.a. das Point Merge System (PMS) sowie RNP AR Anflugverfahren. GfL erhielt nun den Auftrag seitens der Norwegischen Flugsicherung AVINOR, die auch den Flughafen Oslo betreibt, der umfänglichen Aktualisierung der Kapazitätswerte des Bahnsystems. Es werden analytische Warteschlangenmodelle sowie Schnellzeitsimulationen zum Einsatz kommen. Ergebnisse sind für Mai 2017 zu erwarten.

oben


Januar 2017: DFS nimmt um neue Funktionalitäten erweitertes ETAS-Flugprofilanalysetool ab (Version 2.1)

Nach erfolgreicher Übergabe des Tools ETAS 2.0 zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs von Luftfahrzeugen mit Strahltriebwerken an die Deutsche Flugsicherung GmbH im September 2016 (siehe News September 2016), erfolgte in einem abschließenden Schritt die Erweiterung des Tools um weitere Funktionalitäten. Nunmehr gestattet die Version 2.1 auch die Kraftstoffberechnung für LFZ mit Turboprop-Triebwerken. Darüber hinaus erfolgte die Implementierung von Berechnungsroutinen zur Ermittlung von Schadstoffemissionen (bspw. COX, NOX, Ruß etc.) für LFZ beider Triebwerkskonfigurationen. Somit verfügt die DFS somit nun über eine leistungsfähige Berechnungsumgebung, welche die Aus- und Bewertung täglich durchgeführter Flugbewegungen auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen ermöglicht. Demnach kann die neue Version ETAS 2.1 nun einen wichtigen Beitrag zur Flugprofiloptimierung und damit einhergehender Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen liefern.

oben


Dezember 2016: Fertigstellung generalisierter Sicherheitsbewertungsverfahren am Flughafen Düsseldorf

Im Auftrag der Flughafen Düsseldorf GmbH erstellte GfL einen Leitfaden zur Durchführung von Sicherheitsbewertungen, der zukünftig insbesondere bei baulichen Änderungen (bspw. Neubau luftseitiger Elemente wie Rollbahnen) sowie Verfahrensänderungen (bspw. Änderungen von Betriebsabsprachen) von den Nutzern verschiedener Fachabteilungen standardisiert angewendet werden soll. Hierbei wurde vor allem den flughafenspezifischen Randbedingungen (Infrastruktur, Betriebsverfahren etc.) Rechnung getragen und generelle Elemente der Sicherheitsbewertung (Gefahrenanalyse, Risikoanalyse und -bewertung sowie Ableitung/Bewertung von Maßnahmen) berücksichtigt. Diese theoretischen Grundlagen werden im Februar 2017 im Rahmen eines Workshops in Düsseldorf praktisch angewandt. Dementsprechend stehen bei GfL nunmehr zunehmend auch allgemeingültige Verfahrensvorgaben für Sicherheitsbewertungen im Fokus, wie bspw. auch im Rahmen der Entwicklung generalisierter Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV-Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben umgesetzt (siehe News Oktober 2016).

oben


November 2016: Sicherheitsanalyse für die Insel Föhr

Die Insel Föhr gehört zu den Nordfriesischen Inseln und zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Föhr ist die größte und bevölkerungsreichste deutsche Insel ohne Landverbindung. In diesem Kontext erhielt GfL den Auftrag der Bestimmung externer Risiken durch Flugbetrieb auf Menschen auf der Insel. Im Fokus der Untersuchungen steht speziell der Betrieb einer Kartbahn nahe des südöstlich auf der Insel, bei der Stadt Wyk auf Föhr gelegenen Flugplatzes.

oben


29.November 2016: GfL präsentiert Ergebnisse des Flugsicherheitsgutachtens für den Flughafen Freiburg im Breisgau

Am 29.11.2016 stellte GfL zusammen mit der Firma Wacker Ingenieure (Erfassung von Windfelddaten im eigenen Grenzschichtwindkanal) die Ergebnisse der Sicherheitsstudie im Technischen Rathaus zu Freiburg vor. Im Rahmen des Gutachtens wurde die Vereinbarkeit sicheren Flugbetriebes am Verkehrslandeplatz Freiburg mit der Errichtung des zukünftigen Fußballstadions des Freiburger SC geprüft und die mögliche Betroffenheit Dritter analysiert (siehe News Januar 2016). Diesbezüglich wurden Vorgehensweise und Ergebnisse erläutert und mit Nutzerinnen und Nutzern des Verkehrslandeplatzes intensiv diskutiert. Die Gutachten sind abgeschlossen und finden sich zum Download unter: ( > Freiburg Gutachten Downloadbereich)

oben


06. Oktober 2016 - Ergebnisvorstellung von generalisierten Sicherheitsbewertungen für Flughäfen im ADV Verband bezüglich erkannter Abweichungen zwischen NfL- und EASA-Vorgaben beim BMVI

Im Auftrag des Flughafenverbandes ADV wurden durch GfL Bewertungen der flugbetrieblichen Sicherheit für spezifische Abweichungen zwischen den nationalen NfL-Vorgaben und den europäischen Richtlinien gemäß EASA CS-ADR-DSN erstellt (siehe Newseintrag April 2016). Die hierbei erzielten Ergebnisse wurden im September dem ADV in einer über 120 Seiten umfassenden Analyse übergeben. Sie wurden am 6. Oktober 2016 durch GfL beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Referat Flugplätze (LF-15) in Berlin vorgestellt und mit den zuständigen Ländervertretern diskutiert.

oben


26. September 2016: Abnahme ETAS Flugprofilanalysetool seitens DFS erfolgt

Nach 8 Monaten Kundenanpassungs-Arbeiten konnte mit heutigem Tage die Version ETAS 2.0 an die DFS zur operativen Nutzung übergeben werden. Von nun an werden täglich mehr als 10.000 Flüge mit ETAS auf ihren jeweiligen Kraftstoffverbrauch analysiert. Bis Ende des Jahres werden zusätzliche Funktionen hinzukommen, die die Bestimmung weiterer Emissionen flugspezifisch gestatten. Der Unternehmensbereich LIZ der DFS ist gemeinsam mit dem Airline Verbund um die AG "Optimiertes Fliegen" gespannt auf die Daten, die von nun an mit ETAS generiert werden.

oben


August 2016: Auch Flughafen Braunschweig-Wolfsburg erhält „Airport Conformance Monitor“ Software

Nachdem im Oktober 2015 am Flughafen Hannover-Langenhagen im Rahmen der Zertifizierung der Infrastruktur gemäß EASA CS-ADR-DSN sowie der organisatorischen und operationellen Vorgaben gemäß AMC & GM to Authority, Organisation and Operations Requirements for Aerodromes unsere datenbankgestützte Überwachungs- und Protokollfunktionssoftware Airport Conformance Monitor (ACM) erfolgreich eingerüstet wurde, entschied sich nun auch der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg für den ACM. Das Tool wurde ohne Beanstandungen in diesem Monat in Betrieb genommen. Weitere Informationen zum ACM finden Sie in der Rubrik "Leistungen".

oben


Juli 2016: DFS zieht Option und bestellt erweiterten ETAS Software Umfang – Bestimmung aller Emissionsprodukte vollständiger und unvollständiger Verbrennung im Rahmen der Flugspurauswertung

Im April 2016 bestellte DFS das „EJPM based Trajectory Analysis Tool“ (ETAS) zur Einrüstung in der Unternehmenszentrale und Nutzung durch die „Arbeitsgemeinschaft Optimiertes Fliegen“, dem aktuell die Airlines Lufthansa Gruppe, TUIfly, Condor Flugdienst, Air Berlin und Germania angehören. Nun wurde im Lichte eines guten Projektfortschritts entschieden, die tägliche Aus- und Bewertung aller Flugspuren neben dem Kraftstoffverbrauch auf die Schadstoffemissionen (COX, NOX, SOX, Ruß, H2O, UHCH) zu erweitern. Spätestens im Januar 2017 soll ETAS 2.1 operativ sein.

oben


Juli 2016: Flughafen Köln/Bonn GmbH beauftragt Sicherheitsbewertung bezüglich Start- und Landebahnstreifen mit unzureichender Tragfestigkeit

Die EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN enthält u. a. konkrete Vorgaben hinsichtlich einzuhaltender Tragfestigkeiten (sog. CBR Wert (California Bearing Ratio) von 15 – 20) des die Start- und Landebahn (SLB) umgebenden Sicherheitsstreifens, die dem Schutz havarierender Luftfahrzeuge bei sog. Veer Off Vorfällen dienen. Im Rahmen der EASA-Zertifizierung des Köln Bonn Airport (CGN) wurde GfL nunmehr seitens der Flughafen Köln Bonn GmbH (FKB) beauftragt, Sicherheitsbewertungen, die in analoger Weise auch für den Flughafen Frankfurt/Main durchgeführt werden (siehe April News), für die Streifen des gesamten Bahnsystems bestehend aus den beiden Parallelbahnen sowie der Querwindbahn durchzuführen. Grundlage hierfür ist die detaillierte Erfassung von Bodenkennwerten durch Dritte, die u. a. Eingang in das durch GfL entwickelte Risikobewertungsmodell finden (vgl. hierzu Newseintrag März 2016). Neben der Tragfestigkeit erfolgt darüber hinaus die Sicherheitsbewertung von Luftfahrzeugkollisionen mit unterirdischen Bauwerken (bspw. Schächte). Anhand dieser Untersuchungsschwerpunkte soll abschließend geprüft werden, ob trotz ggf. vorliegender Richtlinienabweichungen die sichere Durchführung des Flugbetriebes gewährleistet ist.

oben


Juni 2016: Durchführung von UL-Flugsimulationen im Rahmen der Überprüfung von Auswirkungen eines Stadionneubaus am Verkehrslandeplatz Freiburg

GfL überprüft im Auftrag der Stadt Freiburg die Vereinbarkeit des Stadionneubaus mit dem Motorflugbetrieb am VLP Freiburg. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Bewertung veränderter Windverhältnisse auf Grund von Abschattungseffekten durch den Stadionkörper und eine zukünftige UNI-Bebauung. Zur Analyse möglicher Effekte wurden szenariobasierte Echtzeitexperimente mit einem UL-Simulator der RUWE AERO GmbH am Flugplatz Strausberg durchgeführt ( > RUWE AERO). Durch die professionelle Zusammenarbeit mit einem engagierten Team aus erfahrenen und angehenden Piloten vor Ort konnten die Messungen erfolgreich abgeschlossen werden.

oben

© 2017 All Rights Reserved. Gesellschaft für Luftverkehrsforschung.