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 Leistungen  EASA/ICAO Konformität 

EASA-Zertifizierung von Flughafenanlagen

Die Europäische Kommission hat die Verordnung (EU) 139/2014 auf Basis der Verordnung (EG) 216/2008 erlassen, die gemeinsame Standards für die Planung, den Betrieb und die Erhaltung sicherer Flughäfen vorsieht. Diese Verordnung ist in jedem Mitgliedstaat verbindlich. Mit Inkrafttreten der Certification Specifications (CS) and Guidance Material (GM) for Aerodromes Design CS-ADR-DSN der EASA in der aktualisierten Fassung nach ED Decision 2015/001/R vom 29. Januar 2015 soll eine europaweit einheitliche Richtlinie auf Grundlage des ICAO Annex 14 umgesetzt werden.

Bis zum 31. Dezember 2017 muss demnach für jeden im Zuständigkeitsbereich der EASA liegenden Flugplatz eine Zertifizierung vorliegen, die von der zuständigen Aufsichtsbehörde, in Deutschland die jeweilige Luftfahrtbehörde des Landes, gemäß dieser Verordnung erteilt wird.

Unser Unternehmen beschäftigt sich mit Konformitätsanalysen auf Flugplätzen seit nunmehr zwei Jahrzehnten und bietet nun auch, gestützt auf unsere umfangreiche Expertise im Bereich Flughafenanlagen, Konformitätsprüfungen der Flughafeninfrastruktur von Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldern bis hin zur geforderten Hindernisuntersuchung speziell in Bezug auf die Belange der Verordnung (EU) 139/2014, an. Diese Prüfung folgt einer speziell hierfür entwickelten Check- und Prüflogik, die sich operativ (zuletzt am Flughafen Köln/Bonn) erfolgreich bewährt hat und neben den primären Dokumentenanalysen – wo erforderlich – durch Vor-Ort-Messungen oder Analysen unterstützt wird. Der erforderliche Personaleinsatz sowie die Mobilität der Mitarbeiter wird bereits in der Planungsphase berücksichtigt.

Das Verfahren gewährleistet so eine effektive, kostengünstige Konformitätsprüfung, denn die Bereitstellung der Daten obliegt üblicherweise den Spezialisten des Flughafenunternehmens vor Ort. Die in die Check- und Prüflogik integrierte Qualitätssicherung der Dokumentlage sichert stete Aktualität und Vollständigkeit des Prozesses.

Ergebnis der Untersuchungen ist eine vollständige Prüfliste inkl. Darstellung erforderlicher Prüf- und Berechnungsgrundlagen sowie ein Prüfbericht. Neben der Einordnung in einen konformen und nicht konformen Elementstatus erfolgt eine weitere Differenzierung und Bewertung aller als nicht konform eingestuften Prüfkriterien hinsichtlich ihrer Sicherheitsrelevanz in die Kategorien:

  • Bedenklich: Eine Richtlinienabweichung wird als sicherheitsrelevant eingestuft, eine Beeinträchtigung der flugbetrieblichen Sicherheit ist nicht auszuschließen.
  • Unbedenklich: Eine Richtlinienabweichung ist vorhanden, sie bewirkt jedoch keine unmittelbare Beeinträchtigung der flugbetrieblichen Sicherheit.

Hiermit wird dem Flughafenunternehmen eine Entscheidungshilfe für die Priorisierung eines ggf. akuten Handlungsbedarfs zur steten Wahrung der flugbetrieblichen Sicherheit bereitgestellt. Bestandteil der Prüfliste ist eine Empfehlung von Abweichungsverfahren aller nicht konformen Prüfkriterien gemäß Vorgaben der EASA (bspw. Equivalent Level of Safety (EloS), Special Condition (SC) oder Deviation Acceptance and Action Document (DAAD).

Weiterführende Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung nicht konformer Elemente (bspw. Durchführung von Aeronautical Studies) wird durch GfL ebenfalls angeboten.

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