Auslegung von Flugbetriebsflächen

Das Rollfeld eines Flughafens bestehend aus Start-/Landebahnsystem und Rollbahnen ist häufig ein kapazitätskritischer und dabei kostenintensiver Funktionsbereich. Somit fokussiert die überwiegende Zahl an Ausbauvorhaben an Flugplätzen auf das Rollfeld. Neben dem Rollfeld gewinnt das Vorfeld zunehmend an Bedeutung im Rahmen von Erweiterungsmaßnahmen an Flugplätzen. Vorfelder (Standplätze, Rollgassen, Betriebsstraßen etc.) sind komplexe Verkehrsbereiche, auf denen verschiedenste Akteure des Flughafens räumlich dicht beieinander interagieren.

GfL begleitet Sie bei diesen Projekten mit Planungsleistungen zur Auslegung des Roll- bzw. Vorfeldes unter präziser Beachtung der komplexen Anforderungen seitens EASA/ICAO und ggf. geltender nationaler Richtlinien.

Neben der grundlegenden Dimensionierung (bspw. Länge und Breite von Start- und Landebahnen) finden u. a. folgende weitere Auslegungskriterien Berücksichtigung: 

  • Längs- und Querneigung,
  • Tragfähigkeiten,
  • Lage von Objekten/Hindernissen,
  • Markierung, Befeuerung, Beschilderung etc.

Häufig sind hierin Aspekte des Flugbetriebs, der Flugsicherung sowie der Flugleistungsberechnung und des Umweltschutzes (insb. Fluglärm) zu berücksichtigen sowie unterschiedliche Bedürfnisse des Flughafenunternehmens mit jenen der Flugsicherung, der Bodenabfertigung und der Luftraumnutzer in Einklang zu bringen.

Zur Wahrung Ihrer Ansprüche im Rahmen folgender rechtlicher Auseinandersetzungen wie Erörterungen im Zuge von Planfeststellungsverfahren oder Einwendungen bei Genehmigungsverfahren begleiten wir Sie gutachtlich wenn erforderlich bis zum gerichtsfesten Beschluss.

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