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Fraport beauftragt Untersuchung des Risikos unterirdischer Bauwerke im Sicherheitsstreifen der Start- und Landebahnen im Rahmen von Veer-Off-Unfällen

April 2016 | Sicherheitsstudien

Bereits im Jahr 2014 erstellte GfL das Gutachten zur Bewertung flugbetrieblicher Risiken von geringverdichteten Boden entlang der Start- und Landebahnen am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Hierauf aufbauend ergibt sich nunmehr das Erfordernis weiterführender Untersuchungen zur Sicherheitsbewertung unterirdischer Bauwerke (bspw. Schächte, Fundamente etc.) im Streifen. Diesbezüglich gilt es zu klären, ob unterirdische Bauwerke, die von der Auslegungsmerkmalen gemäß EASA-Richtlinie CS-ADR-DSN abweichen (vornehmlich das Abschrägen von Fundamenten zur Vermeidung vertikaler Flächen unterhalb der Geländeoberkante und infolge Schutz der Fahrwerksstrukturen von seitlich die Start- und Landebahn verlassenden Luftfahrzeugen) unzumutbare flugbetriebliche Risiken induzieren. Diesbezüglich werden in Kooperation mit Dritten erneut Messungen zur lokalen Bodenverdichtung (CBR-Wert) im Bereich unterirdischer Bauwerke durchgeführt.

 

 

Darstellung eines pneumatischen Reifens beim Rollen durch weichen Boden inkl. unterirdischer Bauwerke (© GfL mbH)
Darstellung eines pneumatischen Reifens beim Rollen durch weichen Boden inkl. unterirdischer Bauwerke (© GfL mbH)